Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum

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Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum Philosophische Fakultät Universität Institut für Schulpädagogik 0 Rostock Traditio et Innovatio Dr.…
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Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum Philosophische Fakultät Universität Institut für Schulpädagogik 0 Rostock Traditio et Innovatio Dr. Martina Fiedler Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum Schwerpunkte: 1. Hinweise zum Orientierungspraktikum  Ziele und Aufgaben  Praktikumsvorbereitung 2. Beobachten im Praktikum  Arten der Beobachtung  Beobachtungsschwerpunkte  Beobachtungsfehler  Dokumentation 3. Praktikumsbericht 1 Ziele und Aufgaben Jeder hat eigene Vorstellungen (subjektive Theorie) davon, wie guter Unterricht aussieht, was richtiges Lehrerverhalten ist, wie Schüler sich benehmen sollen. Ziel: Schule als Lernort unter veränderter Sicht kennen lernen.  Wechsel in die Lehrerrolle anbahnen Ausgangspunkt: Auf den Lernprozess haben Personen (Lehrer, Schüler, Schulpersonal) und Bedingungen (Gebäude, Klassenräume) Einfluss Guter Unterricht hängt nicht nur von der didaktischen Kompetenz des Lehrers, sondern auch vom Schulklima ab (Achtung, Wertschätzung, freundliche Atmosphäre, angstfreie Lernumgebung) Aufgaben 1. Erkundung der Institution Schule 2. Hospitation 3. Besuch von Veranstaltungen, Teilnahme an Beratungen usw. 2 Bezugssysteme im Praktikum Wissenschaft Praxis (Erkenntnis) (Erfahrung) theoretisches Reflexionswissen praktisches Handlungswissen Person (Entwicklung) selbst reflektiertes Wissen Weyland 2010 modifiziert und Bayer et.al. 1997 3 Praktikumsgestaltung 1. Schwerpunkte des Praktikums sind:  die Erkundung der Institution Schule  die Hospitation im Unterricht (fächer- und klassenübergreifend)  das Beobachten von Unterrichtsprozessen  die Teilnahme an außerunterrichtlichen schulischen Veranstaltungen  die Auseinandersetzung mit einem Beobachtungsschwerpunkt. 2. Praktikumseinrichtungen Das Praktikum wird an einer Schule eines anderen als dem angestrebten Lehramt absolviert. 3. Anwesenheit Die Studierenden sind an mindestens vier Tagen in der Schule anwesend. 4. Ableistung des Praktikums im Studienverlauf Das Orientierungspraktikum ist ein Blockpraktikum im Umfang von 3 Wochen und kann frühestes in der vorlesungsfreien Zeit des zweiten und muss spätestens in der vorlesungsfreien Zeit des sechsten Semesters absolviert werden. 4 Praktikumsgestaltung 5. Voraussetzung für die Zulassung zum Praktikum das erfolgreich absolvierte Sozialpraktikum die Teilnahme an einem Semesterbegleitenden Vorbereitungsseminar zum Praktikum, das im Rahmen des Moduls „Grundlagen der Schulpädagogik und der allgemeinen Didaktik“ des Instituts für Schulpädagogik angeboten wird oder die Teilnahme an einer Vorbereitungsveranstaltung zum Orientierungspraktikum, die am Ende der Vorlesungszeit eines jeden Semesters von der Praktikumsbeauftragten angeboten wird. 6. Leistungspunkte Für das Orientierungspraktikum werden 3 Leistungspunkte (90 Arbeitsstunden) vergeben, die sich wie folgt zusammensetzen: 50 Hospitationen inklusive Protokollierung (55 h) Teilnahme an außerunterrichtlichen schulischen Veranstaltungen (10 h) Vorbereitung (5h) Nachbereitung (Praktikumsbericht) (20 h). 5 Tipps für den Praktikumsbeginn Tipps:  Eigeninitiative zeigen, Lehrer ansprechen, Informationen über Studium geben  langfristig Hospitationswunsch anzeigen  Beobachtungsempfehlungen erfragen  eigenen Beobachtungs- und Fragenkatalog entwerfen und transparent machen  Beobachtungen mitteilen, Fragen stellen  Wertungen und Urteile wertschätzend mitteilen  Literatur zum Beobachtungsschwerpunkt lesen Tipps:  frühzeitig Kontakt mit der Schule aufnehmen  über die Schule informieren  Bitte um Mentor / Ansprechpartner  sich selbst vorstellen  Lerninteressen benennen – Wünsche äußern  der Schule Hilfe / Unterstützung anbieten Vorbereitungsfragen  Welche Vorgaben bestehen (PO, Arbeitshinweise, Bericht)?  Welche Wünsche habe ich?  Welche Beobachtungsschwerpunkte möchte ich setzen?  Wie fühle ich mich fachwissenschaftlich / didaktisch vorbereitet bzw. was müsste ich noch leisten?  Wer kann mich bei Fragen unterstützen? 6 Beobachtung Beobachtung stellt die absichtliche, aufmerksam- selektive Art der Wahrnehmung dar, die ganz bestimmte Aspekte auf Kosten von anderen beachtet. Gegenüber dem üblichen Wahrnehmen ist das beobachtende Verhalten planvoller, selektiver, von einer Suchhaltung bestimmt und von vornherein auf die Möglichkeit der Auswertung des Beobachteten gerichtet. Die Beobachtung ist eine visuelle Wahrnehmung, die zielgerichtet erfolgt. Beobachtung ist eine allgemeine Bezeichnung für die aufmerksame und planvolle Wahrnehmung und Registrierung von Vorgängen an Gegenständen, Ereignissen oder Mitmenschen in Abhängigkeit von bestimmten Situationen. Zuverlässigkeit und Genauigkeit hängen u. a. ab:  von der Beobachtung des Tatbestandes  der Beobachtungssituation  der Wiederholbarkeit der Beobachtung zum Zwecke der Kontrolle  vom Ablauf des zu beobachteten Prozesses  vom Standort des Beobachters  dem Ort der Beobachtung Beobachten zwingt den Beobachter zur Selektion, folgende Fragestellungen spielen eine Rolle:  Welche Inhalte sind zu beobachten (selektive Zuwendung)?  Worauf ist bei den ausgewählten Inhalten zu achten? Wann beginnt die Beobachtung und wie lange dauert sie (selektive Wahrnehmung)?  In welcher Form wird die Beobachtung aufgezeichnet (selektive Erinnerung)? Für die Entwicklung einer Beobachtungsstudie ist es erforderlich,Fragestellungen zu konzipieren, die den Beobachtungsgegenstand klar definieren. 7 Toman, 2007 Ziele und Aufgaben der Beobachtung  Wahrnehmung von Unterrichtsprozessen (fächerübergreifend)  Unterricht schnell und gezielt erfassen und einordnen  Wahrnehmung von Kommunikation- und Interaktionsprozessen  Ableitung von eigenen Handlungskompetenzen  Verbindung von Theorie und Praxis  Wechsel von der Schüler- in die Lehrerrolle anbahnen 8 Aspekte der Beobachtung spontan gerichtet gelenkt 2 Lenkung Fremdbeobachtung fortlaufend 1 Objekt Beobachtung Dauer 3 intervalliert Selbstbeobachtung 5 4 Deskription Bedingung formalisiert teilformalisiert nicht teilnehmend nicht formalisiert teilnehmend Abb. 3: Aspekte der Beobachtung (nach: Topsch 2002) 9 Formen der Beobachtung - Lenkung Beobachtung naive Beobachtung systematische Alltagsbeobachtung Beobachtung  situativ, zufällig, spontan von persönlichen Interessen geprägt begutachtende Beobachtung wissenschaftliche Beobachtung - zielgerichtet, ausschnitthaft gerichtet - hypothesengeleitet, systematisch auf Vergleich mit norm- bzw. funktionsgerechten strukturiert bzw. standardisiert Erscheinungen eines Gegenstandes oder Ausführung eines Verhaltens - Auswertung im Rahmen eines größeren wiss. Zusammenhang Wie führen Schüler Anweisungen durch? (geschulte Beobachter) Wo ergeben sich Schwierigkeiten? Wie flüssig sind motorische Abläufe? strukturierte Beobachtung unstrukturierte Beobachtung - folgt einem vorher festgelegten(standardisierten) - unstrukturiert aber planmäßig Kategoriesystem Abklärung eines Forschungsfeldes - Zuverlässigkeit, Nachvollziehbarkeit, (Orientierung im Feld Schule) Gültigkeit - Dokumentation in freier Form - präzise Dokumentation 10 Formen der Beobachtung  Formen der Beobachtung - Bedingungen Beobachtung Teilnehmende Beobachtung nicht teilnehmende Beobachtung (aktive Beobachtung) (passive Beobachtung) Beobachter eingebunden im Beobachter nicht eingebunden beobachteten sozialen Feld (trägt eine soziale Rolle) offene Beobachtung verdeckte Beobachtung beobachtete Personen wissen beobachtete Personen von der Absicht und Funktion haben keine Kenntnis des Beobachters 11 Acht Schritte zur Unterrichtsbeobachtung 1. Beobachtungsbereich festlegen 2. Unstrukturierte Beobachtung durchführen (Informationen sammeln und verarbeiten) 3. Einengung auf bestimmte Kategorien vornehmen 4. Gewählte Kategorie in konkrete Verhaltensformen aufschlüsseln 5. Ggf. Einengung auf bestimmte Schüler vornehmen 6. Deskriptionsform festlegen 7. Auswertung vornehmen (quantitativ und / oder qualitativ, inklusive Bewertung und Interpretation) 8. Schlussfolgerungen / Konsequenzen für den eigenen Unterricht ziehen 12 Checkliste 3: Acht Schritte zur Unterrichtsbeobachtung Schritt Beispiel eigene Idee 1. Beobachtungsbereich festlegen z. B. Mitarbeit im Unterricht 2. Unstrukturierte Beobachtungen durchführen Überblick über die verschiedenen Ausdrucksformen von „Mitarbeit“ erkunden 3. Einengung auf eine bestimmte Ausdrucksform >>Meldehäufigkeit<< vornehmen (Verhaltenskategorie) 4. Aufschlüsselung der gewählten Kategorie in 1. Schüler meldet sich zögernd (Arm wird langsam auf eine konkrete Verhaltensformen mit Klassenlehrer / -in oder mittlere Höhe gehoben) Mitpraktikant/-in vereinbaren 2. …hebt seinen Arm und schnippt mit dem Finger 3. …schwenkt seine Arm 4. …springt beim Melden von seinem Platz auf 5. …begleitet seine Meldung mit Ausrufen (oh, ich weiß! Hier! u.a.m.) 6. …ruft bei der Meldung den Namen der Lehrperson 7. …reißt den Arm hoch und ruft die Antwort in die Klasse usw. (Kategorien in Anlehnung an: Vorsmann 1972, S. 108) 5. ggf. Einengung auf bestimmte Schüler/-innen z. B. besonders mitarbeitsbereite/ mitarbeitsunwillige Kinder vornehmen (nach Einschätzung der Lehrkraft oder nach eigener unstrukturierter Beobachtung) 6. Deskriptionsform festlegen, Wertungen vermeiden reine Strichliste? Strichlisten im Zeitraster? Weitere Deskriptionsform? Schätzskalen vermeiden 7. Auswertungen vornehmen Quantitative und / oder qualitative Auswertung (inkl. begründete Bewertungen) 8. Schlussfolgerungen / Konsequenzen für späteren Welche Rückschlüsse ziehe ich für meine Unterrichtsplanung? eigenen Unterricht bedenken Worauf sollte ich bei Interaktionen stärker achten? Welche Konsequenzen sin bei mir selbst erforderlich? 13 Dokumentation und Auswertung - 1  Formen Strichliste: Messen von Häufigkeiten Protokoll: Messen von Verläufen in der Zeit Soziogramm: Messen von personalen Beziehungen Interview: Selbstauskünfte, Einstellungen, Bewertungen  Strichlisten Schüler: N. N. Lehrer: N. N. Zeitleiste keine Aufruf des Meldung Aufruf des Aufruf des Summe Meldung Lehrers Lehrers Lehrers 1.- 5. Min. 6.-10. Min. 11.-15. Min. usw. Summe  Wortprotokoll Zeit Nr.: Sprecher Äußerung 10.14 92 Lehrerin Könnte man sich vielleicht überlegen – Peitsche – wofür ist die peitsche ein Zeichen hier? Ganz eindeutig? 93 S (w) 8 Für die Strafe. 94 Lehrerin Für die Strafe, was meinst du? 95 S (m) 14 Für die Gewalt 96 Lehrerin Für die Gewalt, ja. Fällt euch noch ein Wort ein? 97 S (m) 3 Brutalität 98 Lehrerin Brutalität, ja, ganz eindeutig. Was meinst du? 99 S (w) 9 In beiden Fällen quält der Friedrich die Tiere. 10.15 S (m) = Schüler S (w) = Schülerin 14 Dokumentation und Auswertung - 2  Narratives Protokoll Nach der Begrüßung und Anwesenheitskontrolle fordert der Lehrer die Schüler auf, Mathematikbücher, Mathematikhefte und Schreibzeug bereit zu legen (08.04 Uhr). Einige Schüler melden sich und sagen, dass sie die Rechenbücher nicht dabei hätten. L. fordert dazu auf, beim Nachbarn hineinzusehen. Es soll im Kapitel „Prozentrechnung“ Seite 21aufgeschlagen werden. Textaufgabe „D“ wird von der Schülerin Sabine nach Lehreraufruf vorgelesen. Lehrer: „Wer versucht mal mit eigenen Worten die Problemstellung der Aufgabe zu formulieren…? (08.07 Uhr) 15 Dokumentation und Auswertung - 3  Teilformalisiertes Protokoll Zeit / Phase Lehrerhandeln Lerninhalte Medien Schülertätigkeit  Das Soziogramm A Gewählte Wähler 1 2 3 4 5 6 7 8 1. Walter - - + 2. Beate + + 3. Kai + + + 4. Sophie - + + + 5. Manuel + + + 6. Katja - + + + 7. Felix - - 8. Anna + + Spalte (+) 0 2 1 2 3 3 4 2 Spalte (-) 2 2 0 1 0 0 0 1 16 B C Anna positive Wahl negative Wahl 2 1 Wechselseitige negative Wahl Wechselseitige positive Wahl Kai 1 0 D Walter Beate 0 2 2 2 Sophie Katja 2 1 3 0 Anna 2 1 Manuel Felix Kai 3 0 4 0 1 0 17 Man kann fünf verschiedene soziometrische Grundformen unterscheiden: Stern Igel Ein Gruppenmitglied Ein Gruppenmitglied erhält von vielen anderen erhält von vielen anderen Gruppenmitgliedern eine Gruppenmitgliedern eine positive Wahl negative Wahl Paar Dreieck Kette Zwei Drei Mehrere Gruppenmitglieder Gruppenmitglieder Gruppenmitglieder wählen sich wählen sich sind durch einfache gegenseitig gegenseitig oder gegenseitige (Zuneigung) (Zuneigung) Wahlen miteinander verbunden. 18 Skalierungen 1. Verbale Skalierungen (Häufigkeit): immer, häufig, gelegentlich, selten, nie 2. Verbale Skalierungen (Intensität): sehr sicher, sicher, teilweise sicher, unsicher, sehr unsicher 3. Bipolare Skalierungen: - 0 + / -2 -1 +1 -2 4. Numerische Skalen: 1 - 5; 1 – 7 5. Skalen mit Begriffspolen: schwach ausgeprägt 1 2 3 4 5 stark ausgeprägt 19 Muster: Hospitationsprotokoll Datum: Stunde: Klasse: Fach: Stundenthema: Lehrer/-in Zeit Phase Lehrertätigkeit Schülertätigkeit Methode Bemerkungen Beispiele für weitere Kategorien:  Lehrer- Schülerinteraktion  Sozialformen  Medien  Störungen  Mitarbeit 20 Hospitationen Als Hospitation bezeichnet man in der schulpraktischen Ausbildung von Lehrern den Besuch von Unterrichtsstunden zu dem Zweck, durch die Beobachtung der Aktivitäten von Lehrern und Schülern etwas über die Praxis des Unterrichts zu erfahren. Aufgaben  Annäherung an Schulpraxis  Unterricht möglichst objektiv und gründlich erfassen (Problem: es muss von Wahrnehmung äußerer Erscheinungen auf den Sinn geschlossen werden).  Unterricht aus Sicht des Lehrers kennenlernen (Problem: Studenten befinden sich außerhalb des Geschehens, viele Informationen fehlen) Hilfen  Kenntnis des Lernstandes der Klasse  Kenntnis des vorausgegangen und folgenden Unterrichts  theoretisches Kenntnisse über Unterricht Schwerpunkte  Unterrichtsverläufe  methodisches Vorgehen  Schüler- und Lehrerverhalten  Bewertungsstategien  Unterrichtsmittel usw. 21 Erkundungsfeld Schule - Beobachtungsschwerpunkte  Handlungsfeld Schule ist sehr komplex  Vielzahl von Eindrücken und Informationen können nicht alle zur gleichen Zeit aufgenommen werden  Auswahl muss getroffen werden Entscheidung liegt bei Ihnen, welche Schwerpunkte Sie setzen wollen!  entscheidend ist nicht Quantität, sondern Qualität  nicht nur beschreiben, sondern pädagogisch bewerten, verallgemeinern, Zusammenhänge herstellen, vergleichen, reflektieren 22 Erkundungsfeld Schule inhaltliche Personen Schulleitung / Selbstverwaltung Ausgestaltung  Lehrerschaft  Schulleitung, Schulkonferenz  Schulprofil - Zusammensetzung  Lehrervertretung, Klassen-, Fachkonferenz  Schulprogramm - Kompetenzen  Schülervertretung, Schülerrat, Schüler-  pädagogische Konzepte - Interaktion sprecher, Schülervollversammlung  Freizeitangebote - Motivation  Elternvertretung, Klassen- und Schuleltern-  Förderprogramme  Schülerschaft rat  Schulklima - Zusammensetzung (Alter, Geschlecht, Nationalität) - Lern,- Arbeits- und Sozial- verhalten  Schulpersonal Organisation Gesetzliche - Sozialpädagogen, Schulpsycho-  Klassenzusammensetzung Bestimmungen logen, Sekretärin, Hausmeister u.a.  Parallelklassen, Schülerzahl  Schulgesetz  Eltern  Spezialisierung  Rahmenpläne  Stundenplan  Gesetze und Richtlinien  Tagesablauf (Rhythmisierung)  Pausengestaltung  Raumaufteilung Schule des Ministeriums  KMK Beschlüsse Schulgebäude Umfeld  bauliche Beschaffenheit  sozio-kulturelles Umfeld  Ausstattung  Außenwirkung (Öffnung von  Innengestaltung Schule)  Außenanlagen  Außenkontakte (Kooperation): - andere Schulen - Betriebe - Institutionen und - Einrichtungen Erkundungsfeld Schüler Umwelt Person  Familie  Allgemein: Alter, Geschlecht, Nationalität Heterogenität  Freizeit  Entwicklungsstand:  Freunde - kognitive Fähigkeiten: schöpferische Fähigkeiten, kritisches Denken, Gedächtnisleistungen, Erkennen von Zusammen- hängen, Anwenden und Übertragen von Gelerntem, Suche nach selbstständigen Lösungswegen Schüler - kommunikative Fähigkeiten - körperliche Entwicklung (Gesundheit) Lern- und - Selbstverständnis, Interessen Arbeitstechniken Sozialverhalten  Aufgabenbewältigung  Stellung in der Klasse - Selbstständigkeit; Zielgerichtetheit, - Integration, eigene Meinung, Einsatz Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer für die Klasse, Übernahme von Ver- Erfolgsorientierung, Arbeitstempo antwortung, Interaktion mit Mitschüler  Methodenkompetenz  Beziehungsfähigkeit zu Mitschülern - Lerntechniken, Arbeitsorganisation Kontaktaufnahme, Annehmen und Leisten von  Freude am Lernen / Motivation Hilfe, Kooperation, Akzeptanz von Regeln, - intrinsische und extrinsische Motivation Achtung, Zurücknahme, Umgangsformen - Reaktion auf Verstärker (Lob, Tadel, Zensuren), Mitarbeit  Beziehungsfähigkeit zu Lehrern  Lerntyp - Umgangsformen, Kommunikationsverhalten, - bevorzugte Sinneskanäle: auditiver, Annahme von Hilfe, Akzeptanz von Regeln visueller und haptischer Lerntyp, (Disziplin) Rezeptive, handlungsorientierte  Umgang mit Konflikten Aufnahme von Wissen Konfliktlösebereitschaft, -kompetenzen, Akzeptanz von Regeln, Toleranz, Wertevor- 24 stellungen (Gerechtigkeit, Ehrlichkeit) Erkundungsfeld Lehrer Aufgaben Lehrerpersönlichkeit  Unterrichten  Kompetenzen (Sach-, Methoden-,  Erziehen Sozial,- Persönlichkeitskompetenz)  Beraten  Alter, Geschlecht, Motivation,  Bewerten Weiterbildung  Innovieren  Sprache, Körpersprache  Kommunikationsverhalten  Umgang mit Konflikten  Einhaltung von Regeln, Umgang mit Lob und Tadel Lehrer Einbindung in die Schule Interaktionsverhalten  Funktionen und Aufgaben  Schüler in der Schule  Kollegen  Aktivitäten im außerunter-  Schulleitung richtlichen Bereich  Eltern  Klassen- und Stundenverteilung 25 Erkundungsfeld Unterricht Unterrichtsmethoden Schülerorientierung Unterrichtsvorbereitung  geschlossene und offene Unterrichtsform  Eingehen auf individuelle  Unterrichtentwurf  Frontalunterricht, Freiarbeit Lernpotenziale, Bedürfnisse  Zieldefinition Wochenplanarbeit, Projektunterricht und Interessen -> Differenzierung  Begründung des Vorgehens Werkstatt- und Stationenlernen  Einbeziehung der Schüler in  Vorbereitung von Materialien  Wechsel der Sozialformen Unterrichtsgestaltung - Einzel-, Partner,- Gruppenarbeit  Vielfältige Schüleraktivitäten Klassenunterricht  Anschaulichkeit und Lebenswelt-  Aktionsformen (darbietend, erarbeitend, orientierung entdeckend, Spiel)  Handlungsorientierung  Inszenierungstechniken (zuhören, Fragen Zeigen, Beobachten usw.) Medieneinsatz Unterricht Unterrichtsverlauf  Tafel, Buch, Arbeitsblatt  Phasengliederung, Motivation,  Projektor, Powerpoint Differenzierung  Bilder, Karten, Modelle, Film  Schüleraktivitäten, Lehreraktivitäten  Sicherung von Teilergebnissen, Lernzielkontrolle Bewertung und Zensierung Merkmale guten Unterrichts  vgl. H. Meyer  Was, wird wann wie bewertet und zensiert?  Grundsätze, Bewertungskriterien, Zuverlässigkeit, Einheitlichkeit 26 Erkundungsfeld Erziehungshandeln Umgang mit Konflikten Auffassungen zur Erziehung  Erziehungsschwierigkeiten, Unterrichtsstörungen,  Erziehungsauftrag der Schule Disziplinprobleme, Gewalt, Mobbing, Schulaversion  Erziehungskonzepte, Erziehungsstile,  Begriffserklärung, Arten, Ursachen, mögliches Schüler- Erziehungsprinzipien verhalten, mögliche Lehrerreaktionen, Prävention,  Vermittlung von Werten und Normen Intervention Erziehung Kommunikation /Interaktion Erziehungsfelder  erziehungsförderliches Klima  schulischer Rahmen  Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern  erziehungswirksamer Unterricht und Lehrern und außerunterrichtliche Aktivitäten 27 Beispiel: Beobachtungsbogen Schüler
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