NfL 1-916-16_Bekanntmachung ueber die Sprechfunkverfahren.pdf

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NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER 30 DEC 2016 gültig ab: 02 FEB 2017 1-916-16 1-878-16 wird hiermit aufgehoben. ______________________________________________________________
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  N  ACHRICHTEN  F ÜR  L UFTFAHRER    D   F   S   D  e  u   t  s  c   h  e   F   l  u  g  s   i  c   h  e  r  u  n  g   G  m   b   H ,   B   ü  r  o   d  e  r   N  a  c   h  r   i  c   h   t  e  n   f   ü  r   L  u   f   t   f  a   h  r  e  r  -  z  e  r   t   i   f   i  z   i  e  r   t  e  s   M  a  n  a  g  e  m  e  n   t  s  y  s   t  e  m   n  a  c   h   D   I   N   E   N   I   S   O    9   0   0   1 BEKANNTMACHUNG ÜBER DIE SPRECHFUNKVERFAHREN 30 DEC 2016 1-916-16 gültig ab: 02 FEB 2017 1-878-16 wird hiermit aufgehoben.  _______________________________________________________________________    1 BEKANNTMACHUNG ÜBER DIE SPRECHFUNKVERFAHREN  Auf Grund des § 29 Absatz 1 Nr. 2 der Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBI. I S. 1894), die durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Juni 2016 (BGBl. I S. 1548) geändert worden ist, gibt das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung bekannt: 1. INHALTSÜBERSICHT 1. Inhaltsübersicht Seite 1 2. Art der Durchführung Seite 2 3. Sprache Seite 2 4. Zeitsystem Seite 2 5. Art und Rangfolge von Meldungen Seite 3 6. Verfahrensweise im Sprechfunkverkehr Seite 4 7. Herstellen der Sprechfunkverbindung Seite 5 8. Bestätigen von Meldungen Seite 6 9. Mehrfachanruf Seite 7 10. Allgemeiner Anruf Seite 7 11. Blindsendungen Seite 8 12. Notverkehr Seite 8 13. Dringlichkeitsverkehr Seite 9 14. Überprüfen von Funkanlagen Seite 9 15. Flugrundfunkdienst Seite 10  Anlage 1 Rufzeichen von Bodenfunkstellen Seite 11  Anlage 2 Rufzeichen von Luftfunkstellen Seite 13  Anlage 3 Übermitteln von Buchstaben Seite 15  Anlage 4 Übermitteln von Zahlen und Zeichen Seite 16  Anlage 5 Übermitteln von Sichtwerten Seite 18  Anlage 6 Melden von Flughöhen und Geschwindigkeiten Seite 19  Anlage 7 Redewendungen Seite 20  Anlage 8 Sprechgruppen Seite 24 1. Flugplätze ohne Flugverkehrskontrolle Seite 24 2. Flugplätze mit Flugverkehrskontrolle Seite 27 3. Zusätzliche Sprechgruppen für Flugplatz- verkehr Seite 40 4. Frequenz- / Kanalwechsel Seite 44 5. Flüge nach Sichtflugregeln im Luftraum der Klassen C und D (nicht Kontrollzone) Seite 46 6. Flüge nach Instrumentenflugregeln Seite 49 7. Kontrollierte Flüge Seite 54 8. Fluginformationsdienst Seite 64 9. Flüge in Zonen mit Funkkommunikations- pflicht (RMZ) Seite 67 10. Aufheben und Schließen des Flugplans Seite 68 11. Notverfahren Seite 69   2 2. ART DER DURCHFÜHRUNG (1) Funkverkehr im beweglichen Flugfunkdienst wird als Sprechfunkverkehr durchge-führt. (2) Beweglicher Flugfunkdienst ist ein Funkdienst zwischen Bodenfunkstellen und Luftfunkstellen oder zwischen Luftfunkstellen. (3) Im Rahmen des beweglichen Flugfunkdienstes dürfen auch Rettungsgerätefunk-stellen sowie Funkbojen, die zur Markierung der Position bei Luftnotfällen dienen, auf festgelegten Frequenzen betrieben werden. 3. SPRACHE (1) Der Sprechfunkverkehr im beweglichen Flugfunkdienst ist in englischer Sprache durchzuführen. Die deutsche Sprache darf nur verwendet werden: 1. bei Flügen nach Sichtflugregeln und im Rollverkehr auf Frequenzen, die für den Sprechfunkverkehr in deutscher Sprache zugelassen sind, oder 2. wenn der Empfänger der Meldung mit der englischen Sprache nicht vertraut ist. (2) Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) kann in besonderen Fällen die deutsche und die englische Sprache für die Durchführung des Sprechfunkver-kehrs auf besonders festgelegten Frequenzen zulassen, sofern hierdurch die öf-fentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere die Sicherheit des Flugverkehrs, nicht beeinträchtigt wird. Die erforderlichen Einzelheiten werden vom BAF jeweils in den Nachrichten für Luftfahrer bekanntgemacht. (3) Der Sprechfunkverkehr im beweglichen Flugfunkdienst auf Frequenzen der nicht von Flugsicherungsorganisationen betriebenen Bodenfunkstellen wird in deut-scher Sprache durchgeführt. Er kann in englischer Sprache durchgeführt werden, sofern hierfür besondere Frequenzen festgelegt worden sind. (4) In Notfällen kann jede ausreichend beherrschte Sprache angewendet werden, sofern erwartet werden kann, dass der Gesprächspartner diese ebenfalls be-herrscht. 4. ZEITSYSTEM (1) Im beweglichen Flugfunkdienst ist die koordinierte Weltzeit (UTC) anzuwenden. (2) Der Beginn des Tages wird mit 0000 Uhr, das Ende mit 2359 Uhr bezeichnet. (3) Die Stunde beginnt mit der Minute 00 und endet mit der Minute 59. (4) Die Minute beginnt mit der Sekunde 00 und endet mit der Sekunde 59. (5) Als Uhrzeit ist die Minutenzahl zweistellig zu übermitteln. Wenn eine Verwechs-lung möglich ist, sind alle vier Ziffern der laufenden Stunde und der Minute zu übermitteln.   3 5. ART UND RANGFOLGE VON MELDUNGEN Im beweglichen Flugfunkdienst sind folgende Meldungen zulässig: (1) Notmeldungen; Notmeldungen sind Meldungen über Luftfahrzeuge und deren Insassen, die von schwerer und unmittelbarer Gefahr bedroht sind und sofortiger Hilfe bedürfen. (2) Dringlichkeitsmeldungen; Dringlichkeitsmeldungen sind Meldungen, die die Sicherheit eines Luftfahrzeugs, eines Wasserfahrzeugs, eines anderen Fahrzeugs oder einer Person betreffen. (3) Peilfunkmeldungen; Peilfunkmeldungen sind Meldungen zur Übermittlung von Peilwerten. (4) Flugsicherheitsmeldungen; Flugsicherheitsmeldungen sind: 1. Meldungen, die bei der Durchführung der Flugverkehrskontrolle übermittelt werden (Flugverkehrskontrollmeldungen), 2. Standortmeldungen von Luftfahrzeugen, 3. Meldungen von Luftfahrzeugführern oder Luftfahrzeughaltern, die für im Flug befindliche Luftfahrzeuge von unmittelbarer Bedeutung sind. (5) Wettermeldungen; Wettermeldungen sind Meldungen zur Übermittlung von Wetterdaten. (6) Flugbetriebsmeldungen; Flugbetriebsmeldungen sind : 1. Meldungen über Änderungen in den Flugbetriebsplänen für Luftfahrzeuge, 2. Meldungen über die Wartung von Luftfahrzeugen, 3. Anweisungen an Beauftragte der Luftfahrzeughalter über Änderungen der Erfordernisse für Fluggäste und Besatzung, die durch unvermeidbare Abwei-chungen von den Flugbetriebsplänen verursacht werden, hierbei sind Einzel-erfordernisse der Fluggäste und der Besatzung nicht zugelassen, 4. Meldungen über außerplanmäßige Landungen, 5. Meldungen über dringend benötigte Luftfahrzeugteile und Material, 6. Meldungen über den Betrieb oder die Wartung von Einrichtungen, die für die Sicherheit oder Regelmäßigkeit des Flugbetriebs wichtig sind.
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