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Taijiquan – Qigong Eine medizinisch- historische Betrachtung Im Rahmen des Studium Fundamentale Thomas Kempfle Gevelsberg, 1999 1 Inhaltsverzeichnis: 1. Einführung Seite 3 2. Grundbegriffe der chinesischen Wissenschaft 2.1 Qi 2.2 Yin und Yang 2.3 Die drei Schätze 2.4 Die 5 Wandlungsphase 2.5 Das Dantian 2.6 Der Konfuzianismus 2.7 Der Daoismus 3. Qigong 3.1 Die Anfänge 3.2 Konfuzianisches Qigong 3.3 Daoistisches Qigong 3.4 Das Huang Di Nai Ching So Quenn 3.5 Das Grab von Mawangdui 3.6 Buddh
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  1   Taijiquan – Qigong  Eine medizinisch- historische Betrachtung   Im Rahmen des Studium Fundamentale Thomas Kempfle Gevelsberg, 1999  2 Inhaltsverzeichnis: 1. Einführung Seite 32. Grundbegriffe der chinesischen Wissenschaft Seite 3 - 72.1 Qi Seite 32.2 Yin und Yang Seite 42.3 Die drei Schätze Seite 42.4 Die 5 Wandlungsphase Seite 52.5 Das Dantian Seite 62.6 Der Konfuzianismus Seite 62.7 Der Daoismus Seite 73. Qigong Seite 7-123.1 Die Anfänge Seite 73.2 Konfuzianisches Qigong Seite 83.3 Daoistisches Qigong Seite 93.4 Das Huang Di Nai Ching So Quenn Seite 9   3.5 Das Grab von Mawangdui Seite 103.6 Buddhistisches Qigong Seite 11   3.7 Entwicklung des Medizinischen Qigong Seite 11   4. Taijiquan Seite 12-144.1 Der Name Taijiquan Seite 124.2 Chang San Feng Seite 124.3 Ch´en Chang-Hsing Seite 134.4 Yang Lu-Ch´an Seite 134.5 Werdegang des Taijiquan Seite 135. Vergleich Qigong- Taijiquan Seite 14-166. Literaturverzeichnis Seite 17  3 1.Einführung: Das chinesische Taijiquan ist in den letzten Jahrzehnten bei uns immerbekannter geworden. Während vor 10 Jahren das Wort Taijiquan noch einerErklärung bedurfte, ist es mittlerweile ein allgemein verständlicher Begriff geworden. Dies nicht zuletzt, durch verstärkte Medienpräsens z.B. viel geleseneArtikel in Funk- und Fernsehzeitschriften, Fernsehsendungen, aber auch vorallem durch mehr und mehr Praktizierende des Taijiquan.Ähnliches gilt für das in Europa nicht ganz so bekannte Qigong, welches jedochim Rahmen der immer populärer werdenden Traditionellen ChinesischenMedizin (TCM) mehr und mehr an Bekanntheit als Therapieform, aber auch alsgesundheitliche Prophylaxe gewinnt. Dies im Besonderen in den letzten Jahren,da kaum eine Zeitschrift nicht über TCM berichtet 1 und die TCM – Kliniken wiePilze aus dem Boden schießen.Die vorliegende Arbeit richtet ihren Blick auf die Differenzierung dieser beidenOberbegriffe für eine Fülle von Bewegungsformen, Meditationen undTherapien. Es wird auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Taijiquanund Qigong eingegangen. Ein Schwerpunkt wird hier auf der historischenEntwicklung liegen. Zu diesem Thema wird die Meinung zahlreiche Autorenvorgestellt.Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der medizinischen Anwendung von Taijiquanund Qigong. 2. Grundbegriffe der chinesischen Wissenschaft: 2.1 QiBegonnen wird mit dem Begriff des Qi. Ein Begriff, der sich nur schwerlich inein westliches Wort übersetzen läßt, geht doch seine Bedeutung weit über denim Westen meist als Synonym verwendeten Begriff der Energie hinaus. Qi istvielmehr ein Konzept, das nach chinesischer Vorstellung, die Grundlage undden Antrieb für alle physiologischen Körperprozesse und somit des Lebens ansich darstellt. Eine Form des Qi zirkuliert in den Leitbahnen des Körpers (JingLuo), bei uns als Meridiane bekannt.Das Konzept des Qi ist ein grundlegendes Prinzip in der TCM. Es werden dieverschiedensten Arten von Qi unterschieden. Die Einteilung erfolgt nach demOrt und der Wirkung, den das Qi hat. Wir betrachten es nur insoweit, wie es fürdas Verständnis von Taijiquan und Qigong von Bedeutung ist. So zirkuliert eine 1 Neues vom Chinadoktor, Funk Uhr, Hamburg alle Ausgaben 1998  4 Form des Qi, das Zhen Qi in den Leitbahnen (Meridianen). Stagnationen oderBlockaden des Zhen Qi, etwa durch Kälte oder Traumata können zuErkrankungen und Schmerzen führen. Hier können Taijiquan- und Qigong-Übungen therapeutisch eingreifen. Sie öffnen die Leitbahnen. Der freie Fluß desQi wird wiederherstellt. Pathogene Faktoren, wie etwa die Kälte, könnenausgeleitet werden. 2  Ein Mangel von Qi führt zu Müdigkeit, Erschöpfung, zur Mangelversorgung derOrgane und Muskulatur und beinhaltet die Neigung zu Blockaden.2.2 Yin und YangEin aus dem Daoismus stammendes Konzept, ist das von Yin und Yang, derenGleichgewicht ist in der Welt, und auch im Körper, für ein harmonischesFunktionieren von größter Bedeutung. Werden bei uns im Westen zumeist derpolare Charakter von Yin und Yang betont, so ist für die Chinesen der Wandelund die Dynamik in diesem System von größerer Bedeutung. Yang beinhaltetdie Sonnenseite des Berges und Yin seine Schattenseite. Doch das, was amMorgen von der Sonne beschienen war, liegt am Abend im Schatten. Yang wirdzu Yin und Yin zu Yang. Diese Dynamik ist es, was das System ausmacht. Eineoftmals vorgenommene Übersetzung mit männlich und weiblich reicht hier nichtaus. Vielmehr werden mit Yang noch Begriffe wie Wärme, Trockenheit,Dynamik und Sommer assoziiert. Yin repräsentiert Begriffe wie Kälte,Feuchtigkeit, Ruhe und Winter. Diese dynamische Dialektik von Yin und Yangmuß stets im Einklang gehalten werden. Dies hilft Extreme, die Krankheitenhervorrufen könnten, zu vermeiden.2.3 Die drei SchätzeDem Daoismus und seinem Streben nach einem langen Leben, ja sogar derUnsterblichkeit entstammt das Konzept der drei Schätze Jing, Qi und Shen, diealle Menschen zu eigen haben und die bewahrt werden müssen. Jing oderEssenz ist eine komprimierte Energie, die das Potential für den Aufbau vonKörper und Geist in sich trägt. Es ermöglicht unser Wachstum und ist nötig füreine adäquate Rekonvaleszens. Es werden vor- und nachgeburtliches Jingunterschieden. Das vorgeburtliche Jing ist jene Kraft, die uns von unseren Elternbei der Zeugung mitgegeben wird. Es beinhaltet unsere Anlagen undinsbesondere unserer Konstitution, die beim Überstehen von körperlichen odergeistigen Krisen so wichtig ist. Es ist nicht erneuerbar und stellt so denlimitierenden Faktor unseres Lebens dar. Doch: „ Durch eine gesundeLebensführung und insbesondere durch energetische Übungen, wie Qigong und 2 Wei Yuanping, Deng Zi: Medizinisches Qigong, 1. Auflage, Kötztingen Bayr. Wald, 1996, Seite 15
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