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OSPF Ein Internet Routing Protokoll Inhalt  OSPF Überblick  Link State Advertisements  Link State Datenbank  OSPF Pakete  Synchronisation von…
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OSPF Ein Internet Routing Protokoll Inhalt  OSPF Überblick  Link State Advertisements  Link State Datenbank  OSPF Pakete  Synchronisation von Link State Datenbanken  Routing Tabelle  Netzwerk-Typen  Hierarchisches Routing  Externe Routing Informationen  OSPF Erweiterungen  OSPF Paket-Typen Dirk Jacob, Seite 2 OSPF Überblick  OSPF = Open Shortest Path First  benutzt Dijkstra‘s SPF Algorithmus  offener Standard, entwickelt von der IETF  aktuell: Version 2, RFC 2328  Interior Gateway Protocol zum Routing innerhalb eines AS  Link State Protokoll  Vorteile:  Schneller Datenbankabgleich bei Topologie-Änderungen  unterstützt große Netzwerke  geringe Anfälligkeit gegenüber fehlerhaften Routing- Informationen Dirk Jacob, Seite 3 OSPF Features  Konzept der Areas für hierarchische Topologien und Reduzierung der CPU- und Speicherlast auf den Routern  unabhängig von IP-Subnetz-Klassen  beliebige, dimensionslose Metrik  Load Balancing bei Pfaden mit gleichen Kosten  spezielle reservierte Multicast-Adressen reduzieren Auswirkungen auf Nicht-OSPF Geräte  Authentifizierung  External Route Tags  Möglichkeit des TOS-Routing (aus RFC 2328 gestrichen, da nicht genutzt) Dirk Jacob, Seite 4 OSPF Funktionsweise  Router identifizieren beim Start ihre Nachbarn  nicht alle angrenzenden Router werden auch zu Nachbarn (adjacents)  Abgleich der Link State Datenbanken mit den Nachbarn  periodische Keepalives zur Aufrechterhaltung der Nachbarschaft  periodische Link State Updates, um die Datenbanken konsistent zu halten  Flooding von LSA‘s bei Topologieänderungen Dirk Jacob, Seite 5 Einfaches Beispiel 10.1.1.1 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.6 X 10.1.1.3 10.1.1.5  Point-To-Point Verbindungen  Kosten für jede Verbindung 1  Datenbanken synchronisiert  jeder Router kennt kürzesten Pfad zu jedem anderen Router  10.1.1.1 hat zwei Routen mit gleichen Kosten nach 10.1.1.6  Verbindung zwischen 10.1.1.2 und 10.1.1.4 fällt aus  LSA‘s werden über das ganze Netz verteilt  nachdem DB Synchronisiert nur noch eine kürzeste Route Dirk Jacob, Seite 6 Link State Advertisements  Router verschicken LSA für jeden ihrer Links  beschreiben damit den für sie sichtbaren Teil der Topologie  alle LSA‘s zusammen ergeben die Link State Datenbank 32 Bits 8 8 8 8 Alter Optionen LS Typ Link State ID Advertising Router LS Sequence Number LS Checksumme Länge LSA Daten  verschiedene Arten von LSA‘s zur Implementierung der einzelnen Features Dirk Jacob, Seite 7 Identifikation von LSA‘s  eindeutige Identifikation durch  LS Typ  Link State ID  Advertising Router  LSA Instanzen werden identifiziert durch LS Sequence Number  LSA Inhalt verifiziert durch LS Checksumme  Fletcher Checksumme über komplettes LSA, außer Alter-Feld  Schutz gegen „Corruption“  Identität von Paketen gleichen Alters mit gleicher Sequence Number Dirk Jacob, Seite 8 LSA Header Felder  Alter  Alter eines LSA in Sekunden  erneutes Flooding nach 30 Minuten  Maximales Alter 60 Minuten  Optionen  Flags, die eine besondere Handhabung von LSA‘s anzeigen  Länge Dirk Jacob, Seite 9 Beispiel: Router LSA 10.1.1.1 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.6 (1,3) (1,3) (2,1) (1,1) (2,6) (1,6) (2,5) (3,3) (3,3) (2,10) (2,3) (2,3) (1,5) (3,1) (1,1) (3,10) 10.1.1.3 10.1.1.5  den Seriellen Router Interfaces wurden keine IP-Adressen zugewiesen  keine IP Subnetze für serielle Verbindungen  Interfaces haben Nummer und Kosten Dirk Jacob, Seite 10 Beispiel: Router LSA (2) 32 Bits 8 8 8 8 Alter = 0 Optionen Typ = 1 Link State ID = 10.1.1.1 Advertising Router = 10.1.1.1 Sequence Number = 0x80000006 Checksumme = 0x9b47 Länge = 60 00000 0 0 0 0x00 Anzahl Links = 3 Link ID =10.1.1.2 Link Daten = Interf. Index 1 Link Typ = 1 # TOS = 0 Link-Kosten = 3 Link ID =10.1.1.3 Link Daten = Interf. Index 2 Link Typ = 1 # TOS = 0 Link-Kosten = 5 Link ID =10.1.1.1 Link Daten = 255.255.255.255 Link Typ = 3 # TOS = 0 Link-Kosten = 0 Link Typ 1: Peer-to-peer Link Typ 3: Stub Network Dirk Jacob, Seite 11 Link State Datenbank  LSA‘s zusammen bilden Link State Datenbank  nach entdecken eines benachbarten Routers werden Datenbanken untereinander ausgetauscht  danach Synchronisation durch Reliable Flooding  LS Datenbank gibt komplette Beschreibung des Netzwerks und des Zustands aller Router  Quelle zur Berechnung der Routing Tabelle Dirk Jacob, Seite 12 Beispiel Link State DB des Netzwerks aus dem vorigen Beispiel: LS-Type Link State ID Adv. Router Checksum Seq. No. Age Router-LSA 10.1.1.1 10.1.1.1 0x9b47 0x80000006 0 Router-LSA 10.1.1.2 10.1.1.2 0x219e 0x80000007 1618 Router-LSA 10.1.1.3 10.1.1.3 0x6b53 0x80000003 1712 Router-LSA 10.1.1.4 10.1.1.4 0xe39a 0x8000003a 20 Router-LSA 10.1.1.5 10.1.1.5 0xd2a6 0x80000038 18 Router-LSA 10.1.1.6 10.1.1.6 0x05c3 0x80000005 1680 Dirk Jacob, Seite 13 OSPF Pakete IP Header OSPF Paket (Protocol #89) OSPF OSPF Paket Data Paket Header  5 Pakettypen:  Hello  Database Description  Link State Request  Link State Update  Link State Acknowledgement  Übertragung über IP, Protokoll #89  Übertragung direkt an Nachbarn oder über Multicast Adressen  OSPF Pakete werden nur zwischen Nachbarn im Netz ausgetauscht, niemals außerhalb ihres Ursprungs-Netzes weiter gerouted (TTL=1) Dirk Jacob, Seite 14 OSPF Header 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung*) Authentifizierung*) Paket Daten *) falls AuType = 2: 0x0000 Key ID Auth. Length Cryptogr. Sequence Number Dirk Jacob, Seite 15 Identifizieren von Nachbarn  Nachbarn sind die Router, mit denen ein Router direkt Informationen austauscht  periodisches Senden von Hello-Paketen über alle Interfaces  Hello Protokoll  auch zum erkennen fehlerhafter Links  sicherstellen mehrerer Vorausetzungen  bidirektionale Kommunikation  Übereinstimmung verschiedener Parameter  erkennen und aushandeln verschiedener Erweiterungen  in bestimmten Netzwerktypen zusätzliche Funktion Dirk Jacob, Seite 16 Datenbank-Synchronisation  zentraler Punkt, da alle Router identische Datenbanken haben müssen  2 Arten von Synchronisation:  Initiale Synchronisation, wenn das Nachbarschafts-Verhältnis aufgebaut wird  Kontinuierliche Synchronisation, um die Konsistenz der Datenbanken zu gewährleisten (flooding) Dirk Jacob, Seite 17 Initiale Synchronisation  Explizite Übertragung der gesamten Datenbank, wenn Nachbarschaftsverhältnis aufgebaut wird  abhängig vom Netzwerk-Typ (später)  Synchronisatzion, wenn bi-direktionale Kommunikation besteht  Senden aller LS Header aus der eigenen LSDB an den Nachbarn  OSPF Database Description Pakete  Flooding aller zukünftigen LSA‘s über die Verbindung  immer nur ein DD Paket zur selben Zeit, Senden des nächsten Pakets erst nach Acknowledge durch Senden eines entsprechenden DD Pakets des Nachbarn  bestimmen, welche LSA‘s in der eigenen DB fehlen und Anfordern dieser Pakete mit Link State Request Paketen  Nachbar „flooded“ diese in Link State Update Paketen  danach bereit für Daten-Verkehr über die Verbindung (fully adjacent) Dirk Jacob, Seite 18 Beispiel 10.1.1.4 10.1.1.6 OSPF Hello  Router aus vorherigen Beispielen OSPF Hello: I heard 10.1.1.6 sind synchronisiert Database Description: Sequence = x  10.1.1.6 wird neu gestartet DD: Sequence = x, 5 LSA Headers = (router-LSA, 10.1.1.1, 0x80000004), (router-LSA, 10.1.1.2, 0x80000007), (router-LSA, 10.1.1.3, 0x80000003), (router-LSA, 10.1.1.4, 0x8000003b), (router-LSA, 10.1.1.5, 0x80000039), (router-LSA, 10.1.1.6, 0x80000005) DD: Sequence = x+1, 1 LSA Header = (router-LSA, 10.1.1.6, 0x80000001) DD: Sequence = x+1 Dirk Jacob, Seite 19 Beispiel (2) 10.1.1.4 10.1.1.6 LS Request: LSA‘s = (router-LSA, 10.1.1.1), (router-LSA, 10.1.1.2), (router-LSA, 10.1.1.3), (router-LSA, 10.1.1.4), (router-LSA, 10.1.1.5), (router-LSA, 10.1.1.6) LS Update: LSA‘s = (router-LSA, 10.1.1.1, 0x80000004), (router-LSA, 10.1.1.2, 0x80000007), (router-LSA, 10.1.1.3, 0x80000003), (router-LSA, 10.1.1.4, 0x8000003b), (router-LSA, 10.1.1.5, 0x80000039), (router-LSA, 10.1.1.6, 0x80000005) LS Update: LSA = (router-LSA, 10.1.1.6, 0x80000006) Dirk Jacob, Seite 20 Reliable Flooding 10.1.1.1 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.6 10.1.1.3 10.1.1.5  10.1.1.3 schickt LS Update  gleiche Kopie eines LSA ist implizites Ack  generell: delayed Ack‘s  alle LSA‘s müssen implizit oder explizit acknowledged werden Dirk Jacob, Seite 21 Robustheit des Flooding  Flooding über alle Links nicht nur über Spanning Tree  einzelne gestörte Links stören nicht die Synchronisation  LSA-Refreshs nach 30 Minuten, um Fehler in Router-Datenbanken zu korrigieren  Übertragungsfehler werden durch Checksumme erkannt  solche LSA‘s nicht acknowledgen  LS Alterung zwingt zum regelmäßigen Austausch der LSA‘s in den Datenbanken  nach max. 1h ist auf jeden Fall aktuelle LSA in der Datenbank  LSA‘s können höchstens alle 5s aktualisiert werden  keine Annahme von LSA‘s die weniger als 1s vorher bereits angenommen wurden Dirk Jacob, Seite 22 Berechnung der Routing Tabelle  Link State Datenbank ist ein gerichteter Graph mit Kosten für jeden Link  Dijkstra‘s SPF Algorithmus zur Berechnung der kürzesten Pfade zu allen Zielen gleichzeitig:  addiere Router zum Shortest-Path-Tree  füge alle Nachbarn zur Candidate List hinzu  addiere den Router mit den kleinsten Kosten zum Tree  füge die Nachbarn dieses Routers an die Candidate List an  wenn noch nicht vorhanden  wenn Kosten niedriger als im bisherigen Listeneintrag  wiederhole, bis die Candidate List leer ist  Laufzeit O(l*log(n)) Dirk Jacob, Seite 23 Beispiel 10.1.1.1 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.6 3 1 6 3 1 6 3 3 5 10 5 3 3 10 1 10.1.1.3 1 10.1.1.5 10.1.1.1 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.6 1 6 Liste leer.(10, 10.1.1.5 10.1.1.2 10.1.1.4 10.1.1.1 10.1.1.6 (1, 10.1.1.1) (3, (4, (5, 10.1.1.5) 10.1.1.2) 10.1.1.5/2) 10.1.1.5/2) 10.1.1.2 (10, 10.1.1.4 10.1.1.1 10.1.1.6 (3, 10.1.1.1) (4, (5, 10.1.1.2) 10.1.1.5) 10.1.1.5/2) 10.1.1.1 (11, 10.1.1.6 (5, 10.1.1.1) 10.1.1.5) 10.1.1.6 (11, 10.1.1.5) 5 3 3 10.1.1.3 1 10.1.1.5 Dirk Jacob, Seite 24 Netzwerk-Typen  bisher nur einfache Point-to-Point Verbindungen  viele andere Netzwerk-Technologien (Ethernet, Token Ring,...)  spezifische Anforderungen an OSPF  Unterschiede in:  Aufbau und Aufrechterhaltung von Nachbarschafts- Verhältnissen  Datenbank Synchronisierung  Repräsentation in der Link State Datenbank  Point-To-Point  Broadcast  Nonbroadcast Multiaccess  Point-to-Multipoint Dirk Jacob, Seite 25 IP Subnetze  IP Subnetze bestehen aus Netzwerk-Adresse und Subnetz Maske  IP-Routing auf Subnetz Ebene, nicht auf Host Ebene  Verkehr zwischen IP Subnetzen geht über Router  Pakete können zwischen Hosts/Routern im gleichen Subnetz verschickt werden  Datenaustausch zwischen Routern nur, wenn sie an ein gemeinsames Subnetz angeschlossen sind  OSPF Hello‘s werden nur akzeptiert, wenn:  gleiche Subnet-Mask  beide Interfaces gehören zum gleichen IP Subnetz Dirk Jacob, Seite 26 Broadcast Subnets  Netzwerk, in dem ein Paket von allen anderen im Netz empfangen wird (z.B. Ethernet) Nachbarschaftsverhältnisse:  OSPF Router gehören der Multicast Gruppe AllSPFRouters (224.0.0.5) an  Hello Pakete werden an diese Adresse geschickt  ermöglicht automatisches Erkennen von Nachbarn, ohne deren IP Adressen kennen zu müssen  Reduzieren von Hello-Paketen, da alle angrenzenden Router mit einem Hello Paket erreicht werden  wenn Multicast nicht unterstützt wird, werden Hello‘s als Broadcast verschickt (also auch an Nicht-OSPF Knoten) Dirk Jacob, Seite 27 Broadcast Subnets (2) Datenbank-Synchronisation:  viel Last durch unnötige Last, wenn jeder Router LSA‘s an jeden anderen Router verschickt  Konzept des Designated Routers, der das Netzwerk repräsentiert  Router bilden nur Nachbarschaftsverhältnis mit dem DR  Backup DR steht bereit, falls der DR ausfällt  Designated Routers haben Multicast Adresse 224.0.0.6 (AllDRouters) Dirk Jacob, Seite 28 Wahl des DR und BDR  Router wird aktiv und bestimmt alle Nachbarn  wenn aktiver DR und BDR, diese übernehmen  kein BDR, dann wird der Router mit der höchsten Priorität BDR  bei gleicher Priorität, Router mit der größten ID  kein DR, dann BDR zum DR wählen und Prozedur für BDR wiederholen  erste beide zur Wahl stehende Router werden DR und BDR  nur Router mit Priorität > 0 mit bidirektionaler Kommunikation stehen zur Wahl  steht kein Router zur Wahl, dann kein DR und BDR  keine Adjacencies  nur ein Router, dann DR und kein BDR Dirk Jacob, Seite 29 Network LSA‘s  Network LSA repräsentiert das gesamte Broadcast Subnetz  Router LSA‘s haben einen Link zur Network LSA  Reduktion der Links von n*(n-1) auf n*2  DR verbreitet Network LSA  Link State ID = IP-Adresse des DR Dirk Jacob, Seite 30 Network LSA Pakete 32 Bits 8 8 8 8 Alter Optionen Typ = 2 Link State ID Advertising Router Sequence Number Checksumme Länge Netzwerk Maske Router Router Router Dirk Jacob, Seite 31 NBMA Subnets  NBMA Subnetze erlauben beliebigen Routern direkt miteinander zu kommunizieren, bieten aber kein Broadcast (z.B. ATM,...)  NBMA Netze können als Point-to-Multipoint Netze modelliert werden  aber auch ähnliche Mechanismen wie bei Broadcast Netzen  kein Broadcast möglich, also müssen benachbarte Router „von Hand“ konfiguriert werden  nur in Routern mit Priorität >0, da nur diese DR werden können und alle anderen kennen müssen  diese wählen dann DR und BDR  DR schickt Hello‘s an die übrigen Router, die dann per Unicast antworten können  Datenbank Synchronisation wie bei Broadcast Netzen  Repräsentation in der Datenbank auch hier mit Network LSA Dirk Jacob, Seite 32 Point-to-Multipoint Subnets  überall Anwendbar, wo auch NBMA Subnetze anwendbar sind (ATM,...)  normalerweise verbindungs-gebundene Netzwerke  nicht alle Router müssen paarweise kommunizieren können  einzelne Verbindungen werden dabei wie Point-to-Point Links behandelt  Aufbau von Nachbarschaft wie bei Point-to-Point Links  Nachbarschaft mit allen Routern zu denen bidirektionale Kommunikation besteht  Datenbank-Synchronisation wie bei Point-to-Point Links  in der Router LSA:  eine point-to-point Verbindung zu jedem Nachbarn  ein Stub Network für seine eigene IP-Adresse Dirk Jacob, Seite 33 Hierarchisches Routing  große AS führen zu großen Link State Datenbanken  hohe Anforderungen an Speicher und Prozessoren der Router  hohe Bandbreiten beim Austausch von Routing Informationen  Partitionieren des Netzes in einzelne Teile  Hierarchie  oberste Ebene: Routing ist flach, alle Router kennen alle Netzwerksegmente  aber: nur rudimentaere Kenntnisse über andere Partitionen  weiterreichen von Paketen an die jeweils höhere Stufe, wenn Zieladresse nicht bekannt  möglicherweise wird der Weg von Quelle zu Ziel länger Dirk Jacob, Seite 34 OSPF Areas  in OSPF zwei Hierarchiestufen  Areas  jede Area hat eigene Link State Datenbank  Routing innerhalb der Area ist flach  Details über die Topologie der Area sind außerhalb der Area nicht bekannt  Router-LSA‘s und Network-LSA‘s werden nicht über Area Grenzen hinweg geflooded  Router, die zu mehreren Areas gehören heißen Area Border Routers  ABR‘s tauschen Informationen über Areas in Network Summary LSA‘s aus  in Summary LSA‘s werden Adressen aus der Area zu einem „Longest Prefix“ zusammengefaßt  Link State ID ist die Prefix-Adresse (z.B. 10.2.0.0)  Kosten = Kosten vm ABR zum „teuersten“ Ziel-Netz Dirk Jacob, Seite 35 Network Summary LSA 32 Bits 8 8 8 8 Alter Optionen Typ = 3 o. 4 Link State ID Advertising Router Sequence Number Checksumme Länge Netzwerk Maske 0x00 Kosten TOS TOS-Metrik 0x00 Kosten Dirk Jacob, Seite 36 Area Organisation  alle Areas müssen mit der Backbone Area (Area ID 0) verbunden sein  ABR‘s schicken Summary LSA‘s ihrer Areas in den Backbone  für jedes Ziel wird die beste Summary LSA in die eigene Area geschickt  nicht unbedingt physikalische Links an Backbone erforderlich  virtuelle Links Dirk Jacob, Seite 37 Virtuelle Links  logischer Anschluß von Areas an den Backbone  Summary LSA‘s werden durch einen Tunnel durch eine Area transportiert Area 2 Area 0 Area 1  Datenpackete werden nicht über Backbone gerouted, falls dieser nicht auf dem kürzesten Weg liegt  virtuelle Links vergleichbar mit Punkt-zu-Punkt Links Dirk Jacob, Seite 38 Externe Routing Information  Internet besteht aus Autonomen Systemen  OSPF innerhalb von AS  Grenze einer OSPF Domain zur Außenwelt ist AS Boundary Router  Routing Information aus anderen Routing Protokollen kann von ASBR‘s mit eingebracht werden um den besten Weg aus dem eigenen Netz heraus zu finden  AS External LSA‘s  zwei Arten von „Externem Traffic“  Intra-Area  Inter-Area  Type 1 External (Kosten bis zum ASBR + Externe Kosten)  Type 2 External (nur externe Kosten) Dirk Jacob, Seite 39 AS External LSA 32 Bits 8 8 8 8 Alter Optionen Typ = 5 Link State ID Advertising Router Sequence Number Checksumme Länge Netzwerk Maske E 0000000 Kosten Forwarding Adresse External Route Tag E TOS TOS Metrik Forwarding Adresse External Route Tag Netzwerk Maske E 0000000 Kosten Forwarding Adresse External Route Tag Dirk Jacob, Seite 40 Areas und Externe Routen  AS External LSA‘s werden über Area Grenzen geflooded  zusätzlich werden ASBR-Summary LSA‘s von den ABR‘s in ihren Areas verteilt Dirk Jacob, Seite 41 Area Typen  Verschiedene Area Typen, um Link State Datenbanken weiter verkleinern zu können  Stub Areas  AS External LSA‘s werden dorthin nicht übertragen  Routing zu externen Zielen über Default Routen  keine ASBR‘s  keine virtuellen Links  Summary LSA‘s optional  NSSA‘s  Erweiterung zu Stub Areas  kleine Anzahl externer Rouen erlaubt  NSSA External LSA‘s  werden an der NSSA-Grenze in AS-External LSA‘s übersetzt  NSSA-Grenze ist „Einbahnstraße“ für Externe Routing-Information Dirk Jacob, Seite 42 NSSA External LSA 32 Bits 8 8 8 8 Alter Optionen Typ = 7 Link State ID Advertising Router Sequence Number Checksumme Länge Netzwerk Maske E TOS Kosten Forwarding Adresse External Route Tag Netzwerk Maske E TOS Kosten Forwarding Adresse External Route Tag Dirk Jacob, Seite 43 OSPF Erweiterungen  OSPF Optionen: * * DC EA N/P MC E T  DC = Unterstützung von Wählleitungen (RFC 1793)  EA = Empfang und Weiterleitung von External Attribute LSA‘s  N = NSSA External LSA‘s werden unterstützt (in Hello Paketen)  P = Pakete vom Typ 7 in Typ 5 übersetzen (in NSSA External LSA‘s)  MC = Forwarding von IP Multicast Paketen (MOSPF)  E = Annehmen von AS External LSA‘s  T = Unterstützung von TOS  wenn Optionen nicht übereinstimmen  evtl. kein Nachbarschaftsverhältnis  kein Flooding von neuen LSA-Typen, wenn vom Nachbar nicht unterstützt  evtl. Ignorieren bestimmter LSA‘s bei der Berechnung der Routing Tabelle Dirk Jacob, Seite 44 Hello Paket 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ=1 Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung Authentifizierung Netzwerk Maske Hello Interval Options Router Prio. Router Dead Interval Designated Router Backup Designated Router Neighbour Neighbour Dirk Jacob, Seite 45 Database Description Paket 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ=2 Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung Authentifizierung Interface MTUl Options 00000 I M MS DD Sequence Number LSA Headers Dirk Jacob, Seite 46 Link State Request 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ=3 Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung Authentifizierung Link State Type Link State ID Advertising Router Link State Type Link State ID Advertising Router Dirk Jacob, Seite 47 Link State Update 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ=4 Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung Authentifizierung Anzahl LSA‘s LSA‘s Dirk Jacob, Seite 48 Link State Acknowledgement 32 Bits 8 8 8 8 Version Typ=5 Länge Router ID Area ID Checksumme AuType Authentifizierung Authentifizierung LSA Headers Dirk Jacob, Seite 49 ENDE. Dirk Jacob, Seite 50
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