MPF_2010_SP

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Max Planck Forschung Magazin des Max Planck Institutes Spezial: Die Zukunft der Energie
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Aus dieser prekären Situation gibt es nur einen Ausweg: intensive Forschung an völlig neuen technischen Ansätzen der Energieerzeugung und -wandlung. Denn es reicht nicht, den derzeitigen Energiemix zu verändern, damit wir dem Ziel nachhal- tiger Energieversorgung wesentlich näher kommen. Vielmehr sind Innovationen notwendig, wie sie nur die Grundlagenforschung leisten kann. Daher arbeiten Max-Planck-Wissenschaftler an der Ent- wicklung neuer Materialien für Solar- und Brennstoff- zellen; sie versuchen den „Sonnenofen“ auf der Erde nachzubauen oder Pflanzenabfälle als Energieträger zu nutzen; sie loten die Möglichkeiten aus, Wasserstoff sicherer und Platz sparender zu speichern; und sie legen die Grundlagen, um Batterien so effizient zu machen, dass sie sich auch für Kraftfahrzeuge eignen. Wie der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Nicholas Stern, in seinem Buch Der Global Deal  feststellt, werden neue Techniken und Investitionschancen in Kohlen- dioxid-arme und erneuerbare Energien in den kommen- den Jahrzehnten die wichtigsten Triebfedern für nach- haltiges wirtschaftliches Wachstum sein. Und die einzige Chance, den mit dem Klimawandel verbunde- nen weltweiten Temperaturanstieg zu verlangsamen. Daher plädiert Stern für mehr öffentliche Technologie- und Forschungsförderung: „Es ist von höchster Bedeu- tung, dass Forschungsinstitutionen auf der ganzen Welt unterstützt werden, um neue Ideen unvoreinge- nommen zu entwickeln.“ Damit neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung möglichst schnell zur Lösung der Energiefrage beitragen, arbeitet sie idealerweise Hand in Hand mit angewand- ter Forschung. Genau dafür stehen viele Kooperationen zwischen Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten, von denen wir in diesem Heft zwei vorstellen: Im ProBio-Projekt entwickeln Wissenschaftler des Max-Planck- Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme gemeinsam mit ihren Kollegen der Fraunhofer-Institute für Fabrikbetrieb und -automatisierung sowie für Kera- mische Technologien und Systeme eine neue Genera- tion von Brennstoffzellen, die letztlich mit Biomasse be-trieben werden. Und Chemiker des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung arbeiten mit dem Fraunhofer- Institut für Silicatforschung zusammen, um aus einer besonders hitzeresistenten Keramik neuartige Fasern für Verbundmaterialien zu ziehen. Doch es sind nicht nur grundlegende technische Her- ausforderungen, vor die uns der Klimawandel und die künftige Energieversorgung stellen. Auch die Geistes- wissenschaften sehen sich mit neuen Fragen konfron- tiert. So untersuchen Forscher des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht die rechtlichen Implikationen von Geo Engineering: Wie lassen sich Eingriffe mit dem Völkerrecht vereinbaren, die den Klimawandel eindämmen sollen, möglicher- weise aber auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen? Allein die Beiträge in dieser Ausgabe der MaxPlanckForschung  zeigen, vor welchen umfassen-den Aufgaben die Welt und insbesondere die Forschung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stehen. Die Artikel belegen aber auch, dass die Max-Planck-Gesell- schaft einen maßgeblichen Beitrag leistet, um diese Herausforderungen zu bewältigen.Peter Gruss,Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Liebe Leserin, lieber Leser, EDITORIAL     F   o    t   o   :    A   x   e    l    G   r    i   e   s   c    h  4  MaxPlanckForschung Spezial |   10       F   o    t   o    T    i    t   e    l   :    i    S    t   o   c    k    P    h   o    t   o ,    F   o    t   o   s    d    i   e   s   e    S   e    i    t   e   :    M    P    I    f    ü   r    P    l   a   s   m   a   p    h   y   s    i    k    (   o    b   e   n    ) ,    B   a   s    t    i   a   n    E    h    l ,    C   o   r    b    i   s 06 Künstliche Kernfusion: Mit der Anlage ASDEX Upgrade arbeiten Forscher am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik an der Erzeugung von sauberer und sicherer Energie. 18 Biologische Brennstoffzellen: Kai Sundmacher beschäftigt sich am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme damit, umweltfreundlichen Strom zu produzieren. 12 Attraktive Akkus: Aus dem See Salar de Atacama in Chile stammt das Salz, mit dem das Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Lithiumbatterien aufpeppt. INHALT
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