Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten

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Leistungs- nachweise im Fach Mathematik Referent: Werner Lang www.wl-lang.de Werner Lang ã 3 Mitgliederbände zur Pädagogischen Leistungskultur mit…
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Leistungs- nachweise im Fach Mathematik Referent: Werner Lang www.wl-lang.de Werner Lang • 3 Mitgliederbände zur Pädagogischen Leistungskultur mit Materialien für den Unterricht auf CD • Kursbuch Grundschule Werner Lang • Pädagogische Leistungskultur (GSV) Lernstände feststellen Kinder beim Lernen begleiten und unterstützen Mit einer heterogenen Schülerschaft umgehen  ... im Lernprozess  … bei der Leistungsbeurteilung /-bewertung Leistungen Lernstände Lernentwicklungen wahrnehmen feststellen Leistungen Lernstände Lernentwicklungen wahrnehmen feststellen 2. Klasse Erste Woche nach den Ferien Meine Lieblingszahl Was ich schon rechnen kann Leistungen Lernstände Lernentwicklungen wahrnehmen feststellen Leistungen Lernstände Lernentwicklungen wahrnehmen feststellen Mathematik - 3. Klasse Halbschriftliches Rechnen Es gibt viele Wege, zum Ergebnis zu kommen 68 – 32 = ? 71 – 48 = ? Ich rechne 7-4, also 70 – 40, das gibt 30. Dann rechne ich 8 – 1, das gibt 7. 30 – 7 gibt 23. Werner Lang Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Mathematik: Arbeit und Abenteuer Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Laura will mit dem Bus nach Hause fahren. Sie geht zur Bushaltestelle. Da warten schon sieben Leute. Der Bus nach Utfort kommt. Es ist ein Minibus mit 20 Sitzplätzen. Alle steigen ein. Im Bus sind noch 5 freie Plätze. Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten  Überlege dir 5 Rechenaufgaben für deinen Lernpartner.  Sucht euch S. 81 mindestens 3 Aufgaben als Hausaufgabe aus.  Das sind die Pflicht-Hausaufgaben, das ist freiwillig.  Wir rechnen von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr, im Buch auf Seite 42 Jeder sucht sich die Aufgaben, die er rechnen möchte. Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Es gibt viele Rechenwege zur richtigen Lösung. Schneide den Zettel aus und klebe ihn in dein Heft. Überleg dir mindestens 2 verschiedene Rechenwege zu jeder Aufgabe und schreibe sie auf. A 28 + 35 = …………………….. B 18 + 19 = …………………………. C 14 + 17 + 6 + 3 = …………….. D 9 + 10 + 11 = ………………………… E 62 - 14 + 2 = …………………. E 67 - 18 - 7 - 2 + 20 = ………….. G 52 - 39 + 8 + 50 = …………….. H 83 - 44 = ………………………… I 12 + 14 + 16 = ……………………. J 4 mal 15 = ……………………. Bearbeite mindestens 6 Aufgaben. Bilde mit den Ziffern 4, 6, 7, 9 Malaufgaben. • Dreistellige Zahl x einstellige Zahl • Zweistellige Zahl x zweistellige Zahl Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Zahlenforscherauftrag Geheimschrift: …………………………………………….. Einer: …….…. Zehner: …….…… Hunderter: ……..…. Vorgänger: …………….. Nachfolger: ……………… Nachbarzehner: …………………. Nachbarzehner: ……………… Quersumme: ………………………… gerade O ungerade O Wie viel fehlt bis 1000? ………………… Die Hälfte: ………………..…….. Das Doppelte: …………………………… Das Dreifache: ………..…….. Plus-Rechnung: ………………………………………….………… Minus-Rechnung: ………………………………………………… Schwierige Aufgaben für helle Köpfe! 7567 € - 9 Ct = 2001 – 502 = 14597 – 883 – 4503 + 591 – 13 = 240 : 80 = 551 km = m 240 : 8 = 82 m + 4 km = cm 327 : 5 = 8 x 18 = 15 x 11 = 896 + 5 x 3 – 2 x 77 = Zwei Bücher kosten zusammen 27 €. Das eine Buch ist doppelt so teuer wie das andere. Wie teuer ist jedes Buch? Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten Werner Lang Lernwege öffnen eigene Lernwege beschreiten • Erste Bezugsnorm: Das Kind Nicht der Standard nicht die Klasse nicht der Durchschnitt • Erste Funktion: Seine (Kompetenz-)Entwicklung Nicht Steuerung, nicht Zeugnis, nicht Auslese Alle Kinder sollen die gleichen Kompetenzen erwerben. Sie tun dies auf unterschiedlichem Niveau. Und erhalten zu ihrer individuellen Kompetenz- entwicklung lernförderliche Rückmeldungen. Pädagogische Leistungskultur Rückmeldungen Leistungsfeststellung als Förderdiagnose / Entwicklungshilfe Rückmeldungen Pädagogische Leistungskultur Leistungsfeststellung als Förderdiagnose / Entwicklungshilfe Kopfrechnen Du hast von ......... Aufgaben ........ richtig gerechnet. Du hast von ......... Aufgaben ........ richtig gerechnet. Zahlen O Du kannst Zahlen lesen und schreiben bis .......... . O Du kannst Zahlen darstellen. O Du kannst Zahlen vergleichen. O Du kannst Zahlen nach der Größe sortieren. Geometrie O Du erkennst Formen und kannst sie benennen. O Du kannst Modelle bauen. O Du kannst Muster zeichnen. Zeit O Du kannst die Uhr lesen. O Du kannst den Kalender lesen. O Du kannst Zeitpunkte und Zeitdauer unterscheiden. Pädagogische Leistungskultur Rückmeldungen Leistungsfeststellung als Förderdiagnose / Entwicklungshilfe Deine Heftführung + + - - + - Malarbeiten Schneidearbeiten Klebearbeiten Überschriften Schrift/Sauberkeit/ Eselsohren Datum Kompetenzorientierte Rückmeldungen Pädagogische Leistungskultur Rückmeldungen Leistungsfeststellung als Förderdiagnose / Entwicklungshilfe Kompetenzorientierte Rückmeldungen „Nur über motivierende Lerngespräche Leistungsrückmeldungen, die Gespräche über auch Vertrauen in die Lernprozesse Lernergebnisse schaffen, können Lernpfade entwickelt •Du erprobst eigene und begleitet werden.“ Lösungswege /fragst nach. Andreas Schleicher in •Du arbeitest konsequent an „Westdeutsche Zeitung“, 7.6. 05 deinen Zielen. Das machst du hervorragend Mein Lerngespräch •Du gehst sorgfältig mit am_____________ Materialien um /überprüfst Das macht du gut Arbeiten. •Du stellst Ergebnisse Das machst du anschaulich dar. teilweise gut •Du stellst Arbeiten Du brauchst sprachlich geschickt vor. Unterstützung Dabei waren: Rückmeldung Pädagogische Leistungs- Leistungskultur fest- Leistungsfest- stellung stellung mit mit Rückmeldung Rück- meldung Pädagogische Leistungskultur Lernstandserhebungen Leistungsfeststellung münden in … als Förderdiagnose / Entwicklungshilfe Selbstreflexion Lerngespräche mit dem Kind Lernen kann man Fortgang des Unterrichts Gespräche mit den Eltern nur selber! Teil 1: • Wandel der Lernkultur Teil 2: • Pädagogische Leistungskultur (GSV) Teil 3 • Lernstände im Lernprozess feststellen Teil 4 • Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Teil 5: • Zeugnis Pädagogische Leistungskultur  ... im Lernprozess  … bei der Leistungsbeurteilung /-bewertung • Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten • Leistungsnachweise • Transparenz • Konzeption • Durchführung • Bewertung Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Zwischen Lern-situationen und Leistungs-situationen 1 (im Sinne von Prüfungssituationen) ist klar zu unterscheiden. Lernen: •Neues Lernen, Wissen und Können vertiefen •Individueller Kompetenzaufbau •Schließt Fehler notwendigerweise mit ein •Verlangt nach einer positiven – auf keinen Fall wertenden – Grundhaltung der Lehrkraft Leisten: •Auf gestellte Anforderungen reagieren, sie annehmen und bewältigen •Zeigen, was man weiß und kann, was man gelernt hat •Fehler möglichst vermeiden •Es erfolgt eine (be-)urteilende und (be-)wertende Rückmeldung Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten 2 Leistungsbewertung ist nicht mehr gleichbedeutend mit Fremdbewertung durch den Lehrer, sondern „demokratisiert“ (Selbstbewertung, Mitsprache, Mittel zur Selbstständigkeitserziehung) Leistungsbewertungen verlieren den Klassenarbeitscharakter 3 und gehen aus dem Lernprozess hervor. (statt wie bisher: „Wir bereiten die Klassenarbeit vor“) 4 Leistungsbewertungen sind mehr als eine Rückmeldung mittels einer Note. Sie beschreiben die Leistungen inhaltlich und differenzierter. Sie sind aussagekräftige Rückmeldungen Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Leistungsbewertungen gehen einher mit der Lernprozess- und -ergebnisdokumentation (z.B. als Portfolio) 5 Der erweitere Leistungsbegriff schließt vielfältige (individuelle) Leistungen ein und ist nicht statisch, sondern dynamisch angelegt. 6 Die Lernprozessentwicklung geht mit ein. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten 7 Schritte zu einer zeitgemäßen Leistungsbeurteilung Trennung von kommunikative Validierung Lernphasen mit Rückmeldungen und Überprüfungsphasen mit Noten Vergleichbarkeit kontrollierte Subjektivität Orientierung an Standards (beim Lernen und Leisten) Es werden keine Inhalte abgetestet, Transparenz sondern der Kompetenzerwerb festgestellt und bewertet Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten § 33 Grundsätze der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung (3) Bei Leistungsfeststellungen und Leistungsbeurteilungen sind je nach Eigenart des Faches vielfältige mündliche, schriftliche und praktische Arbeitsformen zugrunde zu legen, ………… Alle zur Leistungsfeststellung herangezogenen Arbeitsformen müssen im Unterricht geübt worden sein. Mündliche Arbeitsformen haben bei der Erarbeitung und •Vielfältig Sicherung von Unterrichtsinhalten und bei der Leistungs- •Mündlich, schriftliche, praktisch beurteilung besonderes Gewicht. •Anzahl verschieden Die Anzahl der Leistungsfeststellungen kann bei einzelnen Schülerinnen und Schülern verschieden sein. Jetzt kommt die 1 Thema: Gruppenbezogene und individuelle Leistungsfeststellungen und -bewertungen Die Begriffe gruppenbezogene und individuelle Leistungsfeststellungen und –bewertungen werden sehr kontrovers diskutiert und im Schulalltag sehr unterschiedlich mit Inhalt gefüllt. 1 Arbeitsauftrag: • Tauschen Sie sich mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn über die Begriffe aus. • Versuchen Sie, eine gemeinsame Basis/Interpretation zu finden. • Berichten Sie danach im Plenum über das Ergebnis Ihrer Diskussion. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten § 34 Leistungsbeurteilung (6) Von jedem gruppenbezogenen schriftlichen Leistungsnachweis ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter vor der Rückgabe die Notenverteilung sowie je eine Arbeit vorzulegen, deren Bewertung im oberen, im mittleren und im unteren Bewertungsbereich liegt. § 36 Schriftliche Überprüfungen, schriftliche Leistungsnachweise (5) Von allen schriftlichen Leistungsnachweisen eines Faches soll mindestens die Hälfte gruppenbezogen erbracht werden. Die übrigen können individuell erfolgen. (Kommentar zu § 36 Schriftliche Überprüfungen, schriftliche Leistungsnachweise) Die Absätze 5 und 6 entsprechen § 35 Abs. 3 und 4 der Grundschulordnung in der bisherigen Fassung, wobei in Absatz 6 erstmals von „gruppenbezogenen schriftlichen Leistungsnachweisen“ gesprochen wird. Dieser Begriff löst den Begriff „Klassenarbeit“ ab, weil neben den gruppenbezogenen auch individuelle schriftliche Leistungsnachweise möglich sind, die nicht an der Gruppe gemessen werden und nicht mit der ganzen Gruppe gleichzeitig erbracht werden müssen. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten § 36 Schriftliche Überprüfungen, schriftliche Leistungsnachweise „.. soll erbracht werden“ (5) Von allen schriftlichen Leistungsnachweisen eines „… kann erfolgen“ Faches soll mindestens die Hälfte gruppenbezogen  Von individuellen Bewertungs- erbracht werden. Die Übrigen können individuell maßstäben ist keine Rede! erfolgen. „.. gruppenbezogen“ § 34 Leistungsbeurteilung  Im Sinne der bisherigen Klassenarbeitspraxis (6) Von jedem gruppenbezogenen schriftlichen Leistungsnachweis ist der Schulleiterin oder „.. individuell“ dem Schulleiter vor der Rückgabe die  Im Hinblick auf: Notenverteilung sowie je eine Arbeit vorzulegen, Ausführung, Zeitpunkt, Thema, deren Bewertung im oberen, im mittleren und zusätzlicher Hilfen, im unteren Bewertungsbereich liegt. Gruppenbezogen und individuell können sich nicht auf den Bewertungsmaßstab beziehen Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten § 32 Grundlagen des Unterrichts Die oberste Schulbehörde legt insbesondere durch Bildungsstandards und schulart- und schulstufen- spezifische Vorgaben (Rahmenpläne) für die einzel- nen Unterrichtsfächer und Lernbereiche sowie die Stundentafeln das Nähere über die Erziehungsziele und die am Ende der Grundschulzeit zu erreichenden Kompetenzen fest. •Zielorientierung des Lernens: Verbindliche Standards/ Kompetenzen § 34 Leistungsbeurteilung •Beurteilung = Grad des (1) Leistungen werden nach dem Grad des Erreichens Erreichens von von Lernanforderungen beurteilt. Die Beurteilung •Berücksichtigung des individu- berücksichtigt den individuellen Lernfortschritt ellen Lernfortschritts der Schülerinnen und Schüler, ihre Leistungsbereitschaft und auch die Lerngruppe, in der die Leistung erbracht wird. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten § 42 Festsetzen der Zeugnisnoten (2) Die Zeugnisnote fasst die Gesamtleistung der Schülerin oder des Schülers in dem betreffenden Fach zusammen; sie wird aus den Noten für einzelne Leistungen mündlicher, schriftlicher und praktischer Art gebildet. Dabei wird die Lernprozessbeobachtung mit einbezogen. Die Zeugnisnote soll durch eine hinreichende Zahl von Einzelnoten begründet sein; sie muss nicht der rechnerische Durchschnitt der Einzelnoten sein. Einzelnoten können verschieden gewichtet werden, wenn dies durch den Schwierigkeitsgrad oder den Umfang der überprüften Einzelleistung begründet ist. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten •Vielfältig •Zielorientierung des Lernens: Der BegriffVerbindliche individuelle Bewertung Standards/Kompetenzen •Mündlich, schriftliche, praktisch •Anzahl verschieden •Beurteilung taucht nirgends auf; es des = Grad ist Erreichens lediglich •Berücksichtigung des individuellen Lernfortschritts von individuellen Anforderungen „.. soll erbracht werden“ im Lernprozess die Rede „.. gruppenbezogen“ „.. individuell“ „… kann erfolgen“ Im Sinne der bisherigen Im Hinblick auf: Von individuellen Bewertungs- Klassenarbeitspraxis Ausführung, Zeitpunkt, maßstäben ist keine Rede! Thema, zusätzliche Hilfen, § 33 Grundsätze der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung (1) Die Schule fördert durch individuelle Anforderungen, die dem jeweiligen Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler angemessen sind, die Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und das Erreichen von Leistungen. Zahl der benoteten Klassenarbeiten in den Pflichtfächern an Realschulen plus, Gymnasien und Integrierten Gesamt- schulen (Klassenstufen 5 bis 10) Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Entwurfsfassung 1. Merkmale von Klassenarbeiten Klassenarbeiten sind in der Regel schriftliche Lernerfolgskontrollen, denen sich alle Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe unter Aufsicht, unter vorher festgelegten und vergleichbaren Bedingungen und in der Regel gleichzeitig unterziehen müssen. Sie dienen der individuellen Leistungsfeststellung und Leistungs- beurteilung. Die Aufgabenstellung soll unter Beachtung der Lernanforderungen aus dem Unterricht erwachsen. Sie umfasst Inhalte des vorangegangenen Unterrichts sowie im Sinne eines kumulativen Kompetenzerwerbs auch Grundlagenwissen des Faches, das durch geeignete Maßnahmen verfügbar gehalten wird. Die Aufgabenstellung soll nach inhaltlichem und zeitlichem Umfang dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Werner Lang Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen § 28 Fördermaßnahmen für Kinder mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen (1) Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen sind entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen zu fördern. Für sie ist ein individueller Förderplan zu erstellen und im Verlauf des Lernprozesses zu überprüfen und anzupassen. Außerschulische Fachleute können beratend hinzugezogen werden. (5) Solange die Lernschwierigkeiten oder Lernstörungen bestehen, erfolgt die Beurteilung der Leistungen in diesen Bereichen ausschließlich in Bezug auf den individuellen Lernfortschritt. Die Leistungen werden in den Klassenstufen 3 und 4 nicht benotet, sondern verbal beurteilt. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen Nachteils- § 33 Grundsätze der Leistungsfeststellung ausgleich und Leistungsbeurteilung (4) Die besonderen Belange behinderter Schülerinnen und Schüler sind zu berücksichtigen, insbesondere sind ihnen die zum Ausgleich ihrer Behinderung erforderlichen Arbeitserleichterungen zu gewähren. Satz 1 kann auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernstörungen entsprechend angewandt werden. Das Nähere regelt das fachlich zuständige Ministerium. Pädagogische Leistungskultur Leistungen/Lernstände feststellen, beurteilen und bewerten Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen http://foerderung.bildung-rp.de/behinderung/nachteilsausgleich.html Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schülern aufgrund ihrer Behinderung / Beeinträchtigung kein Nachteil entstehen darf. Die Maßnahmen des Nachteilsausgleichs dienen zur Kompensation der durch die Behinderung entstehenden Nachteile, damit die Beeinträchtigung ausgeglichen wird und eine den individuellen Fähigkeiten entsprechende Leistung erbracht werden kann. Nachteilsaugleich soll die betroffenen Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, die geforderte Leistung zu erbringen und sie nicht von der Leistung befreien. Nachteilsausgleiche dienen dazu, Einschränkungen durch Beeinträchtigungen oder Behinderungen aufzuheben oder zu verringern. Sie sollen der Schülerin oder dem Schüler ermöglichen, mit ihren individuellen Leistungen in den Vergleich zu anderen zu treten. Mit dem Nachteilsausgleich ist keine Herabsetzung des Anforderungsprofils der Aufgabenstellung verbunden. Grundsätze zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 04.12.2003 i.d.F. vom 15.11.2007) Leistungsbewertung Grundsätze Auch Schülerinnen und Schüler mit besonderen und lang anhaltenden Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben unterliegen in der Regel den für alle Schülerinnen und Schüler geltenden Maßstäben der Leistungsbewertung. Ein Nachteilsausgleich oder ein Abweichen von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung kommt beim Erlernen von Lesen und Rechtschreiben in Betracht und wird mit andauernder Förderung in den höheren Klassen wieder abgebaut. Beschluss der Kultusministerkonferenz Vorrangig vor dem Abweichen von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung sind Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs vorzusehen. Als Nachteilsausgleich sind Maßnahmen denkbar wie: • Ausweitung der Arbeitszeit , z. B. bei Klassenarbeiten, • Bereitstellen von technischen und didaktischen Hilfsmitteln (z.B. Audiohilfen und Computer), • Nutzung methodisch-didaktischer Hilfen (z.B. Lesepfeil, größere Schrift, optisch klar strukturierte Tafelbilder und Arbeitsblätter). Beschluss der Kultusministerkonferenz Als Abweichungen von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung kommen in Betracht: • Einordnen der schriftlichen und mündlichen Leistung unter dem Aspekt des erreichten individuellen Lernstands mit pädagogischer Würdigung von Anstrengungen und Lernfortschritten vor allem in der Grundschule, • stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen, insbesondere in Deutsch und in den Fremdsprachen, • Verzicht auf eine Bewertung der Lese- und Rechtschreibleistung nicht nur im Fach Deutsch, sondern auch in anderen Fächern und Lernbereichen, • Nutzung des pädagogischen Ermessensspielraumes und zeitweise Verzicht auf die Bewertung der Rechtschreibleistung in Klassenarbeiten während der Förderphase. Beschluss der Kultusministerkonferenz Alle Abweichungen von den üblichen Bewertungs-regelungen müssen ihre Grundlage in den individuellen Förderplänen/Lernplänen der Schülerinnen und Schüler haben und dokumentiert sein. Zeugnisse In Zeugnissen kann vor allem in der Grundschule in besonders begründeten Ausnahmefällen auf die Bewertung der Leistungen im Lesen und Rechtschreiben zeitweise ver
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