Course Syllabus Philosophy of Biology (Winter 2012/2013)

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Course Syllabus Philosophy of Biology (Winter 2012/2013)
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    Institut für Philosophie, Philosophische Fakultät   Einführung in die Philosophie der Biologie Vorlesung/Seminar, Wintersemester 2012/2013Di. 10:00-12:00 Uhr (c.t.), Beginn Di. 23. Oktober 2012Seminarraum B 313, Im Moore 21 (Geb. 1146), Hinterhaus, 3. OG Konzept und Lernziele der Veranstaltung  Während die frühere Wissenschaftsphilosophie sich überwiegend auf die Physik als paradigmatischesBeispiel der Naturwissenschaften konzentrierte, sind in den vergangenen Jahrzehnten andereWissenschaftsbereiche, wie die Biologie, die Kognitions- und die Sozialwissenschaften, verstärkt imBlickfeld der wissenschaftsphilosophischen Forschung geraten. Insbesondere die Wissenschafts-philosophie der Biologie hat sich als eines der wichtigsten und lebhaftesten Arbeitsbereiche in dergegenwärtigen Wissenschaftsphilosophie etabliert. Diese Vorlesung bietet einen einführendenÜberblick über dieses philosophische Arbeitsgebiet. Beispiele von Fragen, die angesprochen werden,sind: Was für Arten biologischer Erklärungen gibt es? Was und wie erklärt die Evolutionstheorie?Was bedeuten – auf den ersten Blick unproblematische – zentrale biologische Begriffe wie‚Adaptation’, ‚Funktion’ und ‚Selektion’? Auf welchen Organisationsebenen kann Selektionstattfinden? Wie sollen wir uns biologische Entitäten wie Gene, Arten und höhere Taxa vorstellen?Es besteht für die Teilnehmer(innen) die Möglichkeit, selbst Themen vorzuschlagen: Gibt es aus demBereich der Wissenschaftsphilosophie der Biologie etwas, das Sie schon immer wissen wollten, dannkönnen Sie gerne per Email (an reydon@ww.uni-hannover.de) einen entsprechenden Vorschlageinreichen.Die inhaltlichen Lernziele der Veranstaltung bestehen in erster Linie darin, einige der zentralenProbleme, Ansätze und Argumente in der gegenwärtigen Wissenschaftsphilosophie der Biologiekennenzulernen, zu verstehen und kritisch beurteilen zu können. Nach erfolgreicher Teilnahme ander Veranstaltung sollen Teilnehmer(innen) im Hinblick auf den Inhalt der Veranstaltung in der Lagesein: •   die besprochenen Probleme, Ansätze und Argumente in eigenen Worten zusammenzufassenund zu erklären, •   eine eigene, kritische und begründete Position zu den besprochenen Problemen einzunehmen.Im Hinblick auf die Aneignung spezifisch philosophischer sowie allgemeiner Kompetenzen sollenTeilnehmer(innen) nach erfolgreicher Teilnahme in der Lage sein: •   komplizierte philosophische Probleme zu verstehen und dazu vorgestellte Ansätze zu beurteilen, •   komplizierte Texte zu lesen und zu verstehen, •   selbständig einen Text aus der aktuellen Forschungsliteratur im Bereich Philosophie derBiologie zu verstehen, kritisch zu überdenken und •   zum Inhalt des Textes eine Position einzunehmen •   und innerhalb des Rahmens einer philosophischen Diskussion diese Position mündlich undschriftlich vorzustellen und mit Argumenten zu untermauern.  Philosophie der Biologie (WiSe 2012/2013)© T.A.C. Reydon 2 Die Veranstaltungsform ist die einer „seminaristischen Vorlesung“, d. h., die Veranstaltung enthälteinen Vorlesungs- und einen Diskussionsteil. Die Teilnehmer(innen) halten keine Referate. Stattdessensollen für jede Sitzung einige der Teilnehmer(innen) den Diskussionsteil vorbereiten. DieVeranstaltung ist in den entsprechenden Philosophiemodulen als Vorlesung oder als Seminaranrechenbar. Von den Teilnehmern wird die aktive und engagierte Mitarbeit während allen  Sitzungen erwartet. Organisatorisches und Formales Die Veranstaltung ist Teil des Philosophiestudiums. Sie ist wie folgt anrechenbar: •   Fächerübergreifender Bachelorstudiengang – Fach Philosophie: Modul Grundlagen derTheoretischen Philosophie (TP), Vertiefungsmodul zu einem historischen Schwerpunkt(VMh), Forschungsmodul (FM); •   Fächerübergreifender Bachelorstudiengang – Fach Biologie: Wahlpflichtmodul (geändertePrüfungsordnung vom 01.10.2012); •   Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften – Wahlpflichtbereich C, Fach Philosophie:Modul Grundlagen der Theoretischen Philosophie (TP); •   Bachelorstudiengang Biologie: Wahlmodul bzw. Studium Generale (geändertePrüfungsordnung vom 01.10.2012); •   Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien (M.Ed.) – Fach Philosophie: Vertiefungs-modul zu einem historischen Schwerpunkt (VMh); •   Ergänzungsstudiengang Drittes Fach Lehramt an Gymnasien – Fach Philosophie: ModulGrundlagen der Theoretischen Philosophie (TP), Vertiefungsmodul zu einem historischenSchwerpunkt (VMh).Die Veranstaltung ist – soweit keine Überbelegung vorliegt – grundsätzlich offen für Interessierte ausallen Fächern und Studiengängen, sowie für Gasthörer(innen). Es werden für die Zulassung zurVeranstaltung keine spezifischen Vorkenntnisse der Philosophie oder der Biologie gefordert. Im Falleeiner Überbelegung der Veranstaltung haben Studierende aus den o. g. Fächern/Studiengängen beider Zulassung Priorität. Teilnehmer(innen) aus anderen als den o. g. Fächern/Studiengängen solltenselbst mit der für den betreffenden Studiengang bzw. das betreffende Fach zuständigen Person klären,ob die Leistung angerechnet werden kann!Die normale Leistung für die Veranstaltung umfasst 5 LP (= 5 ECTS credit points ). Die zu erbringende Studienleistung besteht aus den folgenden Teilen:1.   gründliche Vorbereitung der für die jeweiligen Sitzungen eingeplanten Textteile +2.   aktive Teilnahme an der Diskussion während allen Sitzungen +3.   Vorbereitung und Leitung mindestens eines Diskussionsteils (einzeln oder im Falle einerausreichend hohen Teilnehmerzahl als Mitglied einer Gruppe von Studierenden) +4.   ein schriftliches Diskussionsprotokoll des geleiteten Sitzungsteils (Was waren diewichtigsten Diskussionspunkte? Welche Ansätze und Argumente wurdenhervorgebracht? Was waren die einzelnen Diskussionsergebnisse?), das spätestens eineWoche nach der betreffenden Sitzung einzureichen ist.Im Falle einer Prüfungsleistung (Modulprüfung im Fach Philosophie) kommt noch hinzu:5.   entweder eine schriftliche Arbeit über ein Seminarthema nach Wahl von etwa 10–12Seiten bzw. etwa 4000–5500 Wörtern,6.   oder eine mündliche Prüfung von etwa 20 Minuten über 1–2 Seminarthemen bzw.Textteile nach Wahl, auf Basis eines Thesenpapiers und unter Einbeziehung zusätzlicherLiteratur.  Philosophie der Biologie (WiSe 2012/2013)© T.A.C. Reydon 3 Die LP-Berechnung ist wie folgt:13 Sitzungen × 1 ½ Stunden = 19,5 Std.12 × ± 8 Stunden Vor- & Nachbereitung derSeminarliteratur & der Diskussionsergebnisse ≈ 96 Std.Vorbereitung des Diskussionsteils(± 3 Tage = ± 24 Std.) ≈ 24 Std.Schreiben des Diskussionsprotokolls bzw.Analyse der Diskussion (± 1 Tag = ± 8 Std.) ≈ 8 Std.--------------------Gesamte Arbeitsbelastung ≈ 150 Std. = 5 LP.Für Studierende, die für ihre Teilnahme mehr oder weniger als 5 LP erhalten möchten, besteht nachvorheriger Absprache mit dem Dozenten die Möglichkeit, die Anzahl der LP entsprechendanzupassen. Es können z. B. einzelne Leistungspunkte für geschriebene Sitzungsprotokolle,eigenständige vertiefende Erforschung eines Themas mit Bericht oder Protokoll usw. vergebenwerden. Es gelten dabei jedoch immer die in der für den betreffenden Studiengang gültigenPrüfungsordnung angegebenen Vorgaben. Präsenz  bei allen Sitzungen wird vorausgesetzt. Außerdem wird vorausgesetzt, dass alleTeilnehmer(innen) für jede Sitzung die programmierten Textteile gründlich gelesen und überdacht  haben. Zwar wird die Anwesenheit bei den einzelnen Sitzungen nicht kontrolliert, es sollte jedochselbstverständlich sein, dass die Teilnahme ohne regelmäßige Anwesenheit, gründliche Vorbereitungder Texte und Engagement in der Diskussion wenig sinnvoll ist. Das Seminar wird von einer Webseite in der Stud.IP E-learning-Umgebung der Leibniz Universität Hannover unterstützt(https://elearning.uni-hannover.de/index.php). Auf dieser Webseite finden Sie alle Informationen zumSeminar, die Seminarliteratur in der Form von herunterladbaren PDF-Dateien sowie ggf. aktuelleMeldungen (z. B. zu Raum- oder Terminwechsel, Nachholtermine usw.). Alle Teilnehmer(innen)sollten sich so schnell wie möglich auf Stud.IP für die Veranstaltung eintragen, da der Zugang zu derSeminarliteratur nur über Stud.IP besteht. (Die Anmeldung schließt am Tag nach der 1. Sitzung!)Die Textgrundlage der Veranstaltung ist ein Reader mit Buchkapiteln und Forschungsartikeln, derallen Teilnehmer(innen) in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird. Kontaktdaten des Dozenten Prof. Dr. Thomas ReydonInstitut für Philosophie & Center for Philosophy and Ethics of Science (ZEWW)Leibniz Universität HannoverIm Moore 21 (Hinterhaus, 4. OG, Zimmer B 421)30167 HannoverSprechzeiten: Ohne Voranmeldung jeden Di. 12:00–13:00 Uhr & Mi. 11:00–12:00 Uhr (sowohlwährend des Semesters als auch in der vorlesungsfreien Zeit). Sie können auchgerne außerhalb der Sprechstunden ohne Voranmeldung bei mir vorbeikommen,allerdings kann es dann vorkommen, dass ich keine Zeit für Sie habe oder nicht imHause bin. Für Sachen, die ein längeres Gespräch erfordern, empfehle ich, vorabeinen Termin mit mir zu vereinbaren.Web: http://www.philos.uni-hannover.de/reydon.htmlhttp://uni-hannover.academia.edu/ThomasReydonE-mail: reydon@ww.uni-hannover.deTel.: 0511 762 19391 (Sekretariat: 0511 762 2494)  Philosophie der Biologie (WiSe 2012/2013)© T.A.C. Reydon 4 Seminarplan, Sitzungen  1. (23.10.12) Was ist Philosophie der Biologie? + organisatorische Vorbesprechung & Verteilung derDiskussionsteile keine Literatur.2. (30.10.12) Überblicksvorlesung Ziele und Probleme der Philosophie der Biologie keine Literatur.3. (06.11.12) Biologie als Naturwissenschaft I – Naturgesetze, Mechanismen, Reduktionismus und die Naturder Biologie als Wissenschaft Texte für die Diskussion:Smart, J.J.C. (1959): ‘Can biology be an exact science?’, Synthese 11: 359-368.Mayr, E. (1961): ‘Cause and effect in biology’, Science 134: 1501-1506.   Waters, C.K. (1990): ‘Why the anti-reductionist consensus won’t survive: The case of ClassicalMendelian Genetics’, in: Wessels, L., Fine, A. & Forbes, M. (Hg.): PSA 1990: Proceedings of theBiennial Meeting of the Philosophy of Science Association, Volume One: Contributed Papers  , EastLansing (MI): Philosophy of Science Association, pp. 125-139.4. (13.11.12) Biologie als Naturwissenschaft II – Kontingenz und die Biologie als historische Wissenschaft Text für die Diskussion:Beatty, J. (1995): ‘The evolutionary contingency thesis’, in: Wolters, G. & Lennox, J.G. (Hg.): Concepts, Theories, and Rationality in the Biological Sciences: The Second Pittsburgh-KonstanzColloquium in the Philosophy of Science  , Konstanz / Pittsburgh: Universitätsverlag Konstanz /Pittsburgh University Press, pp. 45-81.5. (20.11.12) Evolutionstheorie I – Die Evolutionstheorie als wissenschaftliche Theorie Texte für die Diskussion:Mayr, E. (2005): ‘Darwins fünf Evolutionstheorien’, in Mayr, E.: Konzepte der Biologie  , Stuttgart:Hirzel, pp. 113-130; srcinal: ‘Darwin’s five theories of evolution’, in: Mayr, E. (2004): What Makes Biology Unique? Considerations on the Autonomy of a Scientific Discipline  , Cambridge:Cambridge University Press, pp. 97-115.Dupré, J. (2005): ‘Was ist die Theorie der Evolution?’, in: Dupré, J.: Darwins Vermächtnis: DieBedeutung der Evolution für die Gegenwart des Menschen  , Frankfurt a.M.: Suhrkamp, pp. 21-35;srcinal: ‘What is the theory of evolution?’, in: Dupré, J. (2003): Darwin’s Legacy: What Evolution Means Today  , Oxford: Oxford University Press, pp. 12-26.6. (27.11.12) Evolutionstheorie II – Was und wie erklärt die Evolutionstheorie? Texte für die Diskussion:Illies, C. (2005): ‘Darwin’s a priori insight: The structure and status of the principle of naturalselection’, in: Hösle, V. & Illies, C. (Hg.): Darwinism & Philosophy  , Notre Dame (IN): Universityof Notre Dame Press, pp. 58-82.   Dupré, J. (2005): ‘Wozu ist die Evolutionstheorie gut?’, in: Dupré, J.: Darwins Vermächtnis: DieBedeutung der Evolution für die Gegenwart des Menschen  , Frankfurt a.M.: Suhrkamp, pp. 36-49;srcinal: ‘What is the theory of evolution good for?’, in: Dupré, J. (2003): Darwin’s Legacy: WhatEvolution Means Today  , Oxford: Oxford University Press, pp. 27-40.   7. (04.12.12) Evolutionstheorie III – Teleologische Erklärungen und funktionale Analyse  Texte für die Diskussion:Mayr, E. (2005): ‘Teleologie’, in Mayr, E.: Konzepte der Biologie  , Stuttgart: Hirzel, pp. 59-84; srcinal:Mayr, E. (2004): ‘Teleology’, in: Mayr, E.: What Makes Biology Unique? Considerations on the Autonomy of a Scientific Discipline  , Cambridge: Cambridge University Press, pp. 39-66.Toepfer, G. (2005): ‘Teleologie’, in: Krohs, U. & Toepfer, G. (Hg): Philosophie der Biologie  , Frankfurta.M.: Suhrkamp, pp. 36-52.  Philosophie der Biologie (WiSe 2012/2013)© T.A.C. Reydon 5 8. (11.12.12)  Adaptationismus als Forschungsprogramm  Texte für die Diskussion:Gould, S.J. & Lewontin, R.C. (1979): ‘The spandrels of San Marco and the Panglossian paradigm: Acritique of the adaptationist programme’, Proceedings of the Royal Society (London) B 205: 581-598.   Stegmann, U. (2005): ‚Die Adaptationismus-Debatte’, in: Krohs, U. & Toepfer, G. (Hg): Philosophieder Biologie  , Frankfurt a.M.: Suhrkamp, pp. 287-303.9. (18.12.12) Natürliche Selektion I: Was ist natürliche Selektion und was sind die Einheiten der Selektion?  Texte für die Diskussion:Okasha, S. (2006): ‘The levels of selection debate: Philosophical issues’, Philosophy Compass 1: 74-85.   Sober, E. & Wilson, D.S. (2000): ‘Summary of ‘Unto Others: The Evolution and Psychology ofUnselfish Behavior’’,  Journal of Consciousness Studies 7: 185-206– (25.12.12) keine Sitzung: Weihnachtsunterbrechung – (01.01.13) keine Sitzung: Weihnachtsunterbrechung 10. (08.01.13) Natürliche Selektion II: Das Gen als fundamentale Einheit der Selektion  Text für die Diskussion:Dawkins, R. ([1976] 2007): Das egoistische Gen (Jubiläumsausgabe)  , Heidelberg: Elsevier SpektrumAkademischer Verlag, Kap. 1–3 (pp. 35–101).11. (15.01.13) „Survival of the fittest“ – aber was ist Fitness eigentlich?  Text für die Diskussion:Mills, S.K. & Beatty, J.H. (1979): ‘The propensity interpretation of fitness’, Philosophy of Science 46:263-286.12. (22.01.13) Die Natur der Gene, der genetische Determinismus Texte für die Diskussion:Dupré, J. (2010): ‘The polygenomic organism’, Sociological Review 58 (Suppl. 1): 19–31.Rheinberger, H.-J. & Müller-Wille, S. (2008): ‘Gene concepts’, in: Sarkar, S. & Plutynski, A. (Hg.):  ACompanion to the Philosophy of Biology  , Malden (MA): Blackwell, pp. 3-21.13. (29.01.13) Systematik & Taxonomie: Was sind biologische Arten? Texte für die Diskussion:Ereshefsky, M. (2010): ‘Darwin’s solution to the species problem’, Synthese 175: 405–425.Reydon, T.A.C. (2004): ‘Why does the species problem still persist?’, BioEssays 26: 300-305.  Hintergrundliteratur    Auswahl aus der Literatur zur Geschichte des Fachgebietes: Grene, M. & Depew, D. (2004): The Philosophy of Biology: An Episodic History  , Cambridge: CambridgeUniversity Press.Hull, D.L. (1969): ‘What philosophy of biology is not’, Synthese 20: 157-184.Hull, D.L. (1979): ‘Philosophy of biology’, in: Asquith, P.D. & Kyburg, H.E. (Hg): Current Research inPhilosophy of Science  , East Lansing: Philosophy of Science Association, pp. 421-435.Hull, D.L. (2002): ‘Recent philosophy of biology: A review’,  Acta Biotheoretica 50: 117-128.Mayr, E. (1982): The Growth of Biological Thought: Diversity, Evolution, and Inheritance  , Cambridge (MA):Harvard University Press.Ruse, M. (1988): ‘The philosophy of biology comes of age’, Philosophia Naturalis 25: 269-284.Sterelny, K. (1995): ‘Understanding life: Recent work in philosophy of biology’, British Journal for thePhilosophy of Science 46: 155-183.
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