Aspekte-neu b2 Test k7

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  Lernfortschrittstest Kapitel 7, Kulturwelten  Aspekte neu B2 Lernfortschrittstest, Kapitel 7  Autorin: Maja Rettig Seite 1 1.Wortschatz. Ergänzen Sie die Wörter in der richtigen Form. Wieder einmal ist es Kunst-_____________ (1) gelungen, berühmte Kunstwerke aus einem Museum zu stehlen. Es handelt sich um zwei Gemälde des zeitgenössischen Malers Daniel Richter. Die _____________ (2) von mindestens vier Männern war nicht durch einen  _____________ (3) in die Hamburger Kunsthalle gelangt, sondern hatte sich unbemerkt über Nacht einschließen lassen. Im Moment befinden sich die _____________ (4) auf der  _____________ (5). Noch ist unklar, ob es sich um eine _____________ (6) handelt; von einer _____________ (7)-Forderung wurde noch nichts bekannt. Die _____________ (8) steht in einer langen Tradition: Immer wieder sind Kunsträuber  –  zunächst  –  erfolgreich. Doch die _____________srate (9) ist hoch: Im Moment stehen in Berlin zwei  _____________ (10) vor _____________ (11). Sie sollen ein _____________ (12) von Otto Dix gestohlen haben. 2.Wortschatz. Ergänzen Sie die Verben aus der gleichen Wortfamilie. 1.Erpressung: _  erpressen  _______ 2.Diebstahl:_________________ 3.Raub:_________________ 4.Einbruch:_________________ 5.Flucht:_________________ 6.Aufklärung: _________________ 7.Informant:_________________ 3.Grammatik. Modalsätze. Ordnen Sie die Ausdrücke zu und schreiben Sieabwechselnd Sätze mit dadurch, dass  und indem . 1.deutsche Zeitungen lesen (er)____ A Spanisch und Deutsch beherrschen 2.Lerngruppe gründen (sie, Pl.)____ B voneinander lernen können 3.eine Vokabel-App benutzen (ich)____ C die Artikel leichter lernen 4.wichtige Redemittel lernen (sie)_ 1  __ D Leseverstehen trainieren 5.zweisprachig aufgewachsen (er)____ E auch unterwegs Wörter lernen 6.die Nomen farbig markieren (du)____ F flüssiger sprechen 1.  _  Dadurch, dass er deutsche Zeitungen liest, trainiert er das Leseverstehen. 2._  Indem 3. 4. 5. 6.    _____ / 5 Punkte  _____ / 6 Punkte  _____ / 3 Punkte Einbruch Gericht Aufklärung Täter Tat Erpressung Bande Gemälde Dieb Verdächtige Lösegeld Flucht  Lernfortschrittstest Kapitel 7, Kulturwelten  Aspekte neu B2 Lernfortschrittstest, Kapitel 7  Autorin: Maja Rettig Seite 2 4.Lesen Sie den Text und kreuzen Sie an: richtig oder  falsch . Dialekte in Deutschland Deutschland ist ein Land mit vielen starken Dialekten  –  beispielsweise ein sächsischer und ein bayerischer Dialektsprecher verstehen sich nicht oder kaum. Da ist es natürlich gut, dass es die Standardsprache gibt, das „Hochdeutsche“, das von allen verstanden wird. Was ist überhaupt die Standardsprache und was ist ein Dialekt? Und wie sind diese Unterschiede entstanden? Ein Dialekt ist ein eigenes sprachliches System mit vielen abweichenden Wörtern und grammatikalischen Regeln, das parallel zur Standardsprache existiert. Im Unterschied zu England oder Frankreich gibt es in Deutschland sehr viele unterschiedliche Dialekte, weil es lange kein einheitlicher Staat war und noch heute die politische Struktur den einzelnen Bundesländern relativ viel Autonomie gibt. Dagegen sind Frankreich und England sehr viel zentralistischer von der Hauptstadt aus regiert. Das Standarddeutsche entstand als Ausgleich zwischen den Dialekten und als offzielle Aussprache der Schrift. Eine wesentliche Rolle spielte dabei Martin Luthers Übersetzung der Bibel im 16. Jahrhundert, denn zuvor war immer Latein die Schriftsprache gewesen. Sprachforscher unterscheiden 16 größere Dialektverbände  –  etwa Bayerisch, Alemannisch, Obersächsisch, Westfälisch  – , diese Dialektgruppen lassen sich dann weiter differenzieren. Ganz grob lassen sie sich drei großen Bereichen zuordnen: dem Niederdeutschen im Norden, dem Mitteldeutschen und dem Oberdeutschen im Süden.  Auf dem Land spricht man häufiger Dialekt als in der Stadt, aber entgegen einem häufigen Vorurteil kommen Dialektsprecher aus allen sozialen Schichten. Dialektsprechen ist also mit keinem bestimmten Bildungsniveau verbunden. Während Dialekte früher aus der Schule verbannt wurden, werden sie heute vielerorts gezielt im Unterricht gefördert. Dialekt-Kurse gibt es etwa an Schulen in Bayern, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Studien haben gezeigt, dass bei Kindern, die einen Dialekt beherrschen, das Sprachzentrum im Gehirn besser ausgebildet ist.  Außerdem stehen Dialekte für die regionale Identität, für Heimat und Gemütlichkeit. Ein Dialekt hält seine Sprecher zusammen und grenzt sie zugleich von anderen Regionen ab. Lokalpolitiker nutzen gerne im Wahlkampf diesen Effekt, aber auch die Werbung hat den Dialekt für sich entdeckt. Trotz solcher Bemühungen beklagen Sprachforscher immer wieder den Niedergang der Dialekte. In einer Umfrage ermittelte das Institut für Demoskopie Allensbach, dass 2008 nur noch 33 Prozent der Ostdeutschen fast immer Dialekt sprachen, während es 1991 noch 41 Prozent waren. Im Westen fiel dieser Wert sogar von 24 auf 18 Prozent. Aber immerhin können 73 Prozent der Befragten noch den Dialekt ihrer Region sprechen  –  48 Prozent gut und 25 Prozent zumindest ein bisschen. Tot sind sie damit jedenfalls noch nicht, die Dialekte. Der Trend geht wohl zur Zweisprachigkeit. Dialekte sind übrigens auch unterschiedlich beliebt in den Regionen, wo sie nicht gesprochen werden: Umfragen zeigen regelmäßig, dass Bayerisch deutschlandweit der populärste Dialekt ist, gefolgt vom norddeutschen Plattdeutsch. Am schlechtesten schneiden meist das südwestdeutsche Schwäbisch und das ostdeutsche Sächsisch ab. Für eine Fernsehsendung versuchte eine junge, attraktive Frau, Männer in Köln auf Sächsisch anzuflirten  –  keiner wollte mit ihr Kaffee trinken gehen. Als sie Hochdeutsch sprach, wollten das fast alle.   richtig falsch 1.Dialekte unterscheiden sich nur in der Aussprache vom Hochdeutschen. □ □ 2.Die politische Struktur Deutschlands begünstigt Dialekte.  □   □ 3.In Dörfern sprechen mehr Menschen Dialekt als in Städten.  □   □ 4.Akademiker sprechen eher Standarddeutsch als Handwerker.  □   □ 5.In Westdeutschland sprachen 2008 18 % der Befragten sehr oft Dialekt. □ □ 6.Schwäbisch ist ein relativ beliebter Dialekt.  □   □  _____ / 6 Punkte 5 10 15 20 25 30 35  Lernfortschrittstest Kapitel 7, Kulturwelten  Aspekte neu B2 Lernfortschrittstest, Kapitel 7  Autorin: Maja Rettig Seite 3 5.Markieren Sie im Text in Aufgabe 4 Elemente für den Textzusammenhang undnotieren Sie die Beispiele mit Zeilenangabe in der Tabelle.Demonstrativartikel  (  dieser, diese …  ) 2 Beispiele:  _  Z. 4:   Relativsätze 3 Beispiele: Orts- und Zeit- angaben   3 Beispiele: Konnektoren 4 Beispiele: Präpositional-adverbien 2 Beispiele: 6.Grammatik. Textzusammenhang. Verbinden Sie die Sätze anhand der Markierungen und der Vorgaben in Klammern. 1.Dialekte werden weniger. Dialekte werden nicht mehr aktiv gesprochen. ( dadurch, dass ) _  Dialekte werden dadurch weniger, dass sie nicht mehr aktiv gesprochen werden. 2.Oft sind es die Großeltern: Die Großeltern bringen ihren Enkeln den heimischen Dialektbei. (Relativsatz)3.Um 1970 dachte man: Dialekte sind eine Sprachbarriere. ( dass ) Durch die Sprachbarrierehat man schlechtere Bildungschancen. ( und, dass, dadurch) 4.Von Sächsisch wollte man sich distanzieren. Sächsisch war zu DDR-Zeiten dieVerkehrssprache. ( weil  )    _____ / 4 Punkte  _____ / 7 Punkte  Lernfortschrittstest Kapitel 7, Kulturwelten  Aspekte neu B2 Lernfortschrittstest, Kapitel 7  Autorin: Maja Rettig Seite 4 7.Schreiben. Schreiben Sie einen Leserbrief zum Text aus Aufgabe 4 (ca. 150Wörter). Gehen Sie dabei darauf ein,  – was im Text für Sie neu oder überraschend war.  – welche Rolle Dialekte und Sprachvielfalt in Ihrem Heimatland spielen.  – ob man Dialekte Ihrer Meinung nach pflegen sollte.Vergessen Sie nicht die Anrede und den Gruß am Schluss.  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________  __________________________________________________________________________________ Punktevergabe SA:  Inhalt: 4 Punkte   Ausdrucksfähigkeit (Wortschatz und Kohärenz): 3 Punkte  Korrektheit: 2 Punkte _____ / 9 Punkte Gesamt _____ / 40 Punkte
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