32 Bit 64 Bit

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64-Bit-Technologie im Praxis-Benchmark Inhalt  Ein wenig Theorie  „Synthetische“ Benchmarks  Pragmatische Benchmarks  Weitere Faktoren  Fazit…
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64-Bit-Technologie im Praxis-Benchmark Inhalt  Ein wenig Theorie  „Synthetische“ Benchmarks  Pragmatische Benchmarks  Weitere Faktoren  Fazit Ziel dieses Vortrags Antworten auf folgende Fragen  Welche heutigen Anwendungen können auf einer 64-Bit-Plattform ausgeführt werden?  Welchen Einfluss hat die 64-Bit-Plattform auf den Betrieb von Terminalservern?  Wie skalieren Terminalserver auf einer 64-Bit- Plattform?  Wann sollte ich mit dem Einsatz von 64-Bit- Plattformen beginnen? Optionen auf x64-Hardware Anwendungen 32-Bit 32-Bit/64-Bit 64-Bit Windows Server 32-Bit 64-Bit 64-Bit Gerätetreiber 32-Bit 64-Bit 64-Bit Server-Hardware x64 x64 x64 User Mode 32-Bit-Anwendung 64-Bit-Anwendung WOW64 Kernel Mode Windows Server 2003 x64 Edition 64-Bit Gerätetreiber WOW64  Was macht WOW64 eigentlich genau?  Isolation der 32-Bit-Anwendungen von den 64-Bit- Anwendungen unter Beibehaltung der Funktionen zum Datenaustausch und der Interoperabilität  Konvertierung von Systemaufrufen (Thunking)  Abbildung der I/O-Datenströme von 32-Bit- Anwendungen auf 64-Bit-Treiber  Zuordnung des Speichers im 64-Bit-Adressbereich  Koordination der COM- und RPC-Kommuniaktion  Anwendungskommunikation über Copy&Paste  Umlenken von Datei- und Registryzugriffen Umlenken der Zugriffe  Dateisystem  32-Bit Systemdateien  %windir%\syswow64  64-Bit Systemdateien  %windir%\system32  32-Bit Apps  %SystemDrive%\Program Files (x86)  64-Bit Apps  %SystemDrive%\Program Files  Registry  x64 hat eine physikalische Registry, aber jeweils eine logische Sicht auf 32 Bit und 64 Bit  Redirection: Die Zugriffe auf die Registry werden in einen speziellen Bereich der Registry umgelenkt (WoW6432Node in HKLM\Software)  Reflection: Spiegeln bestimmter Registry-Bereiche zwischen der 32- und der 64-Bit-Ansicht „Synthetische“ Benchmarks  Historie  Skalierbarkeit von Terminalservern auf 32-Bit- Plattformen  2 GB virtueller Adressraum für Anwendungen  Ziel war es den objektiven Vergleich durch absolute Wiederholbarkeit zu gewährleisten  Problem: Viel physikalischer Speicher belegt Kernel- Speicher zur Verwaltung der Strukturen  Szenarien  Task Worker (Excel wird als „Shell-Ersatz“ gestartet)  Knowledge Worker „Synthetische“ Benchmarks  Aktualisierter Test 2005  Skalierbarkeit von Terminalservern auf 64-Bit- Plattformen  Nicht mehr der Speicher sondern die CPUs erweisen sich als limitierender Faktor…wenn genügend Speicher auf dem System vorhanden ist  Die relative Aussage ist nun: 64-Bit-Systeme sind um x% besser als 32-Bit-Systeme – die absoluten Zahlen dieser Benchmarks sind weniger relevant!  Diese Zahlen haben Sie schon in den vorhergehenden Vorträgen gesehen… 8-Wege-Server, 40 GB RAM Quelle: Microsoft, 2005 Pragmatische Benchmarks  Der „Big Iron Test“ von 2003  Server-Hardware mit 8 XEON 1,6 GHz CPUs, 1 MB 2nd Level Cache und 8 GB RAM  20 Testclients  Anwendungen  Notepad.exe mit ANSI Textdatei, 3 KB  Adobe Acrobat Reader 6 mit Document, 8,3 MB  Microsoft Word 2000 mit Dokument, 2,4 MB  Ergebnis  Einsatz von mehr als 2 bis 4 CPUs und mehr als 4 GB RAM ist für 32-Bit-Terminalserver selten sinnvoll Ergebnisse „Big Iron“ Big Iron Test „Reloaded“  2 Testserver Dell 850 mit Dual Core CPU und jeweils 4 GB RAM – Windows Server 2003 R2, Standard Edition, 32-Bit und 64-Bit Version  10 Doppel-CPU Blades als Lasterzeuger  200 Testbenutzer, die beim Anmelden ein Profil erzeugen und ein Skript starten (Autostart)  Anwendungen  10 sec.: Notepad.exe, ANSI Textdatei 8,4 KB  30 sec.: Adobe Acrobat Reader 7, Dokument 3,8 MB  50 sec.: Microsoft Word 2003, Dokument 3,1 MB  visionapp Remote Desktop + vRD Load Edition Speicherbedarf der Prozesse Prozess (Working Set) 32 Bit 64 Bit Explorer.exe (ggf. pro Sitzung) 11,0 MB 18,2 MB IExplore.exe 8,7 MB 11,7 MB Notepad.exe 2,5 MB 4,8 MB Csrss.exe (pro Sitzung) 1,0 – 1,5 MB 3,5 – 4,5 MB Winlogon.exe (pro Sitzung) 2,5 – 11,0 MB 3,5 – 16,0 MB Rdpclip.exe (pro Sitzung) 4,0 MB 5,8 MB Wfshell.exe (pro Sitzung) 3,3 MB 5,0 MB (*32) Imasrv.exe 36 MB 37 MB (*32) Mfcom.exe 5,8 MB 7,1 (*32) Cdmsvc.exe 2,4 MB 3,6 MB (*32) Xte.exe (pro Sitzung) 8,5 – 9,5 MB 10 – 14 MB Cdfsvc.exe 3,1 MB 3,6 MB Ctxxmlss.exe 2,4 MB 3,5 MB Testkonfiguration Clients  Dell Server-Hardware eine Dual-Core Intel CPU und 4 GB RAM  Microsoft Windows Server 2003 Standard, 32 Bit und 64 Bit Editions  10 Dual CPU Testclients mit 4 GB RAM als Control Lasterzeuger  1 Überwachungs- und Steuerungs-PC Testserver Testserver 32 Bit 64 Bit Steuerung des Tests Steuerung des Tests Steuerung des Tests So sieht ein Server aus… …und so eine Systeminfo Ergebnisse – Sättigung 32-Bit System 64-Bit System  200 aktive Sitzungen  159 aktive Sitzungen  ca. 1.400 Prozesse  ca. 1.100 Prozesse  ca. 43.000 Context  ca. 35.000 Context Switches pro Sekunde Switches pro Sekunde  125 x Kommandozeilen  102 x Kommandozeilen  123 x Notepad  99 x Notepad  118 x Acrobat Reader  98 x Acrobat Reader  112 x WinWord  86 x WinWord  6,8 GB Working Set  5,6 GB Working Set Aber: In einer Produktionsumgebung nur 20-25 Benutzer 1.000.000.000 2.000.000.000 3.000.000.000 4.000.000.000 5.000.000.000 6.000.000.000 7.000.000.000 8.000.000.000 0 03:54:11 03:55:41 03:57:11 03:58:41 04:00:11 04:01:41 04:03:11 04:04:41 04:06:11 04:07:41 04:09:11 100 120 140 160 180 0 20 40 60 80 03:54:11 04:10:41 03:55:41 04:12:23 Process (_Total)\Working Set (in Bytes) 03:57:11 04:13:53 03:58:41 04:15:23 04:00:11 04:16:53 04:01:41 04:18:23 04:03:11 04:19:53 04:04:41 04:06:11 04:07:41 04:09:11 04:10:41 04:12:23 Protokolle – 64-Bit System 04:13:53 Terminal Services\Active Sessions 04:15:23 04:16:53 04:18:23 04:19:53 Abbildung auf die Realität  Zusätzlicher Test in einer realen Kundenumgebung  Ausgangslage mit 32-Bit-Systemen  Dual Xeon 3,2 GHz  Anwendungsprofil: Microsoft Office, Lotus Notes, zwei bis drei bankfachliche Anwendungen (u.a. Java Anwendungen J2SE)  Ergebnis mit 64-Bit-Systemen  +25% Benutzer auf Dual Xeon 3,2 GHz mit 8 GB  +50% auf Dual Core Xeon DP 2,8 GHz (= ca. 4 CPUs) mit 8 GB Skalierbarkeit (abgeschätzt) Leistung 4 8 12 16 32-Bit System Hauptspeicher (in GB) 64-Bit System Kritische Faktoren  Kosten für den Speicher  Dell PowerEdge 2850, 2 CPUs, 3,8 GHz, 2 MB Cache  mit 4 GB Hauptspeicher: ca. 6.500 €  mit 16 GB Hauptspeicher: 30.000 – 40.000 €  Stromverbrauch  Low Voltage CPUs kosten nur wenige 100 € mehr  Stromverbrauch ist wesentlicher Kostenfaktor im RZ  Verteilung und Verwaltung der Server  Reproduzierbare Installationen  Migration von 32-Bit auf 64-Bit – Automatisierung  Eine Lösung: visionapp Platform Management Suite Migration – wie und wann?  Die Migration von Terminalservern von 32-Bit auf 64-Bit ist nicht trivial!  Herausforderungen – 64-Bit-Inkompatibilität  Treiber und Systemwerkzeuge (z.B. Resource Kit)  Skripte – Dateisystem und Registry  Installation von Typischer visionapp Paketen auf TS Bedarf Paketschablonen  Plattformpakete 25 70  Sicherheits-Updates 50 140  Anwendungspakete 15 150  Branchensoftware 10 0  Kundenspez. Software 10 0 Fazit  Technisch gesehen sind 64-Bit-Systeme hervorragend für Terminalserver geeignet  Der Zeitpunkt der Einführung hängt von wirtschaftlichen Faktoren ab  Angebot der visionapp:  White Papers  Migrations-Workshops  Werkzeuge zur Automatisierung + Paketschablonen  Schreiben Sie mir, falls Sie Bedarf haben: bernhard.tritsch(at)visionapp.de Vielen Dank!
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