2.1 Mikrocontroller - Goethe

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2. Hardware-Plattformen Hardware-Plattformen für eingebettete Systeme 2.1 Mikrocontroller 2.2 Systems on Chip (SoC) 2.3 Energiespartechniken 2.4 Java und…
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2. Hardware-Plattformen Hardware-Plattformen für eingebettete Systeme 2.1 Mikrocontroller 2.2 Systems on Chip (SoC) 2.3 Energiespartechniken 2.4 Java und Java-Prozessoren für eingebettete Systeme 2.5 Mikrocontroller-Komponenten 2.6 Mikrocontroller-Beispiele 2.7 Signalprozessoren 2.8 Signalprozessor-Beispiele 2.9 Analoge Schnittstellen 1 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller  Mikrocontroller: Mikrorechner auf einem Chip  Für spezielle Anwendungsfälle zugeschnitten  Meist Steuerungs- oder Kommunikationsaufgaben  Anwendung oft einmal programmiert und für die Lebensdauer des Mikrocontrollers auf diesem ausgeführt  Anwendungsfelder sind breit gestreut  Oft unsichtbar in uns umgebenden Geräten verborgen 2 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Anwendungsfelder für eingebettete Systeme  im Haushalt  die Steuerung der Kaffeemaschine,  der Waschmaschine,  des Telefons,  in der Automatisierung  des Staubsaugers,  das Steuern und Regeln von Prozessen,  des Fernsehers, ...  das Überwachen von Prozessen,  das Regeln von Materialflüssen,  in der KFZ Technik  die Steuerung von Fertigungs- und  das Motormanagement, Produktionsanlagen, ...  das Antiblockiersystem,  das Stabilitätsprogramm,  die Traktionskontrolle,  diverse Assistenten, z.B. beim Bremsen, ... 3 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2.1.1 Abgrenzung zu Mikroprozessoren Ein-Chip Mikrorechner mit aufgabenspezifischer Peripherie Mikrocontroller Prozessor- ROM kern RAM EPROM Takt EEPROM Ein- Unter- Zähler/Zeit- /Ausgabe- brechungs- geber Erweiterungs- steuerung steuerung busschnittstelle ... ... 4 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Ziel: Möglichst wenige externe Bausteine für eine Steuerungsaufgabe Idealfall: Mikrocontroller, Quarz, Stromversorgung sowie ggf. Treiber und ein Bedienfeld Beispiel: Fernbedienung Infrarot- Mikrocontroller leuchtdiode Tastaturmatrix Quarz Spannungsversorgung 5 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Schalenmodell eines Mikrocontrollers: Zähler / Zeitgeber serielle / parallele EA Kanäle Schreib-/Lesespeicher RAM Watch- A/D- dog Wandler Prozessor- kern DMA & Echtzeit- Kanäle Unter- ROM Flash brech- PROM EPROM EEPROM ungen Festwertpeicher Erweiterungs- bus Ruhebetrieb 6 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Prozessorkern: • prinzipiell kein Unterschied zum Kern eines Mikroprozessors • Kosten spielen jedoch meist die dominante Rolle => einfacher als der Kern eines Mikroprozessors Varianten: 1. Eigens für den Mikrocontroller entwickelter einfacher Kern 7 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2. Verwendung älterer Kerne von Mikroprozessoren • bewährte Technik, Kompatibilität, reduzierte Kosten • Leistungsvermögen meist ausreichend • Modifikationen: – Stromsparmodus – kein Cache – keine virtuelle Speicherverwaltung => Reduktion des Stromverbrauchs, Verbesserung des Echtzeitverhaltens 8 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Speicher • integrierter Festwert- und Schreiblesespeicher • Aufnahme von Daten und Programmen • Vorteil: Einsparung von Anschlüssen und Decodierlogik bei vollständiger interner Speicherung • Größe und Typ des Speichers unterscheiden oft verschiedene Untertypen desselben Mikrocontrollers • z.B. je nach Stückzahl der Anwendung unterschiedlicher Typ des Festwertspeichers (ROM, PROM, EPROM, EEPROM, FLASH) 9 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Serielle und parallele Ein-/Ausgabekanäle • grundlegenden digitalen Schnittstellen eines Mikrocontrollers • seriell oder parallel • synchron oder asynchron AD/DA-Wandler • grundlegenden analogen Schnittstellen eines Mikrocontrollers • Anschluss analoger Sensoren und Aktoren • Auflösung und Wandlungszeit sind die wichtigsten Größen • AD-Wandler sind häufiger anzutreffen als DA-Wandler 10 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Zähler und Zeitgeber • im Echtzeitbereich ein wichtiges Hilfsmittel • für eine Vielzahl unterschiedlich komplexer Anwendungen einsetzbar Bsp:- Zählen von Ereignissen, Messen von Zeiten kommen mit einem Zähler bzw. Zeitgeber aus - Pulsweitemodulation, Frequenz- oder Drehzahlmessung, Schrittmotorsteuerungen benötigen mehrere Einheiten => Die bei Mikrocontrollern verfügbare Bandbreite reicht von einfachen Up-/Downcountern über Capture-Compare- Einheiten bis zu autonomen Zeitgeber-Coprozessoren 11 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Watchdog • „Wachhund“ zur Überwachung der Programmaktivitäten eines Mikrocontrollers • Programm muss in regelmäßigen Abständen Lebenszeichen liefern • Bleiben diese aus, so nimmt der Wachhund einen Fehler im Programmablauf an => Reset Beispiel: Mars Sojourner Mission 12 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Echtzeitkanäle • Echtzeiterweiterung der parallelen E/A-Kanäle • Kopplung eines parallelen Kanals mit einem Zeitgeber => der Ein-/Ausgabezeitpunkt wird von der Hardware und nicht der Software bestimmt => Jitterfreie Ein-/Ausgabe 13 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Unterbrechungen (Interrupts) • Unterbrechung des Programmablaufs bei Ereignissen • Schnelle, vorhersagbare Reaktion auf Ereignisse • Insbesondere wichtig bei Echtzeitanwendungen • Behandlung eines Ereignisses durch eine Interrupt-Service- Routine • Mikrocontroller kennen meist externe Unterbrechungsquellen (Eingangssignale) und interne Unterbrechungsquellen (Zähler, Zeitgeber, E/A-Kanäle, ...) 14 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller DMA (Direct Memory Access) • Direkter Datentransfer zwischen Peripherie und Speicher ohne Beteiligung des Prozessorkerns • Höhere Datenraten durch spezielle Transferhardware • Entlastung des Prozessorkerns • Prozessorkern muss lediglich die Randbedingungen des Transfers festlegen • Meist in Mikrocontrollern gehobener Leistungsklasse zu finden 15 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Ruhebetrieb (Standby Mode) • Oft begrenzter Energievorrat oder Wärmeemission bei Mikrocontroller-Anwendungen • Ruhebetrieb zur Reduktion des Energieverbrauchs • Abschaltung nicht benötigter Peripheriekomponenten und Festwertspeicher • Erhaltungsspannung am Schreib-/Lesespeicher • Statische Prozessorkerne erlauben einen Takt von 0 Hz 16 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Erweiterungsbus • Reichen die internen Komponenten eines Mikrocontrollers für eine Anwendung nicht aus => Erweiterungsbus zum Anschluss externer Komponenten • Ein Bus benötigt viele Anschlüsse (z.B. 16-Bit-Adressen, 8-Bit- Daten, 4 Steuersignale = 28 Anschlüsse) => – Multiplexing (z.B. Daten-/Adressmultiplexing: Daten und Adressen teilen sich die gleichen Leitungen) – Bus muss sich Anschlüsse mit internen Peripheriekomponenten teilen (Ressourcenkonflikt) – Stufenweise Reduktion des Adressraums 17 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2.1.2 Anwendungsfelder Beispiel Automatisierungstechnik Anforderungen: Schnittstellenvielfalt, Echtzeitverhalten, Zuverlässigkeit, Energieverbrauch, ... Mikrocontroller werden im wesentlichen dann angewendet, wenn lokale Intelligenz mit möglichst geringen Aufwand (Kosten, Platzbedarf, Strombedarf, ...) realisiert werden muß Anwendungsfelder in der Automatisierung: • Prozesssteuerung • Steuerung von Bedienelementen 18 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2.1.2.1 Prozesssteuerung Vor Ort räumlich entfernt z u Sensoren lokale, schnelle Verbindungsnetzwerk MSR-Einrichtung (hierarchisch oder verteilt), a mit z.B. Feldbusse u Aktoren Mikrocontroller t o Verbindungsnetzwerk m (hierarchisch oder verteilt), a Prozessleitrechner z.B. Ethernet t Sensoren lokale, schnelle (Mikrorechner) i MSR-Einrichtung s mit i Aktoren Dispositions- & e Mikrocontroller r Visualisierungs- e rechner n . (Mikrorechner) d e . s . Prozessleitrechner S (Mikrorechner) y Sensoren lokale, schnelle s MSR-Einrichtung t mit e Aktoren Mikrocontroller m Sensor-/Aktor- Prozess- System- & Leit- Betriebs- ebene ebene ebene ebene 19 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Messen, Stellen, Regeln Realisierung schneller Vor-Ort-Meß-, Stell-, und Regeleinrichtungen • Messen:  Erfassen von analogen und digitalen Sensordaten  Umrechnung von elektrischen in physikalische Werte nach vorgegebenen Kennlinien 20 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: Kennline eines Temperatursensors T e Thermofühler m p e Thermo- r Temperatur fühler Spannung a t u r [C] Spannung [mV] 21 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller • Messen (fortg.):  Linearisierung von nichtlinearen Sensoren  Korrektur von Meßfehlern, z.B. Nullpunktfehler, Temperatur- Drift, ...  Datenerfassung von multiplen Sensoren (z.B. Druck, Temperatur, ...)  Auswerten der erfassten Daten  Datenkompression und -weiterleitung 22 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: temperatur- PO1 kompensierte Druckmessung Mikrocontroller TxD, RxD zum Leitrechner AI0 AI1 VCC Temperatur-Sensor Druck-Sensor 23 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller • Stellen:  Umrechnung von physikalischen in elektrische Werte nach vorgegebenen Kennlinien Heizelement S Heiz- t Strom Temperatur element r o m [mA] Temperatur [C]  Linearisierung nichtlinearer Aktoren  Ausgabe digitaler und analoger Steuerdaten an die Aktoren 24 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: Ansteuerung zweier analoger Mikrocontroller TxD, RxD Aktoren zum Leitrechner AO0 AO1  Heizelement Schieber 25 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Wandlungskette beim Messen und Stellen Messen: Kennlinienberechnung, Eingabe- Linearisierung, Sensor Schnittstelle Korrektur Physikalische Elektrische Digitaler Wert Korrigierter Größe Größe digitaler Wert Stellen: Kennlinienberechnung, Ausgabe- Linearisierung, Aktor Schnittstelle Korrektur Physikalische Elektrische Korrigierter Digitaler Wert Größe Größe digitaler Wert Aufgabenbereich des Mikrocontrollers 26 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Problem: Zusammenhang von elektrischer Eingangsgröße und physikalischer Ausgangsgröße oft von Störgrößen beeinflusst Beispiel: Drehzahl eines Motors hängt von der elektrischen Spannung und der Last ab Lösung: Kombination von Messen und Stellen => Regeln 27 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller • Regeln:  Messen des Istwertes  Soll-/Istwertvergleich (Regelabweichung)  Ermittlung der Stellgröße (Regelalgorithmus, z.B. P, PI, PID, Fuzzy, Neuronal, ..) => Rückführung (geschlossener Regelkreis) 28 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Ein Regelkreis mit einem Mikrocontroller: Mikrocontroller Regler Regelstrecke Sollwerte (Regelalgorithmus, Stellgrößen (zu regelndes - System) Leit- z.B. PI, PID, ...) Aktoren Sensoren Rechner Istwerte Messgrößen 29 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2.1.2.2 Steuerung von Bedienelementen Beispiel: Steuerung eines einfachen Soll-Temperatur: 20 Handterminals Anstiegszeit:  A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 + - = 30 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Realisierung: (möglichst serieller Port Mikrocontroller TxD, RxD wenige externe zum Leitrechner Komponenten) parallele paralleler Eingabeports Ausgabeport 8888888888888 LCD-Anzeige Tastaturmatrix 31 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller 2.1.3 Leistungsklassen und Familien Leistungsklasse eines Mikrocontrollers: wird vom Prozessorkern bestimmt. Datenbusbreite ist hier ein wesentliches Merkmal => 8-Bit-, 16-Bit-, 32-Bit-Mikrocontroller Anmerkung: bezeichnet bei Mikrocontrollern oft nur die Breite des internen Datenbusses und der Register Breite des Erweiterungsbusses meist schmäler 32 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Mikrocontrollerfamilie: Menge von Mikrocontrollern mit gleichem Prozessorkern, aber unterschiedlicher Peripherie und unterschiedlichem Speicher => Anwendungsorientierte, kostenoptimale Lösungen werden möglich 33 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: Intel Mikrocontrollerfamilien: Familie Festwert- Schreiblese Zeit- Serielle AD-Wandler Takt speicher -speicher geber E/A (Anzahl x Bit) (MHz) (KBytes) (Bytes) (Anzahl) (Anzahl) Intel 8 Bit MSC51 4 - 32 128 - 512 2-4 0-1 (0-4) x 8 12 - 33 MSC251 0 - 16 512 - 1024 4 1-2 - 16 - 24 Intel 16 Bit MSC96 32 - 56 1K - 1,5K 3 1-2 (6-8) x (8-10) 20 - 50 MSC296 - 2K 2 1 - 50 Intel 32 Bit PXA - 64 - 256K 3 - 11 8 - 10 - 200 - 520 34 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Namensgebung der MSC51/251 Familie: X X 8 X C X 1 XX – X Taktfrequenz in MHz (zB. 16 = 16 MHz) Peripherie- und Speicher Ausstattung (z.B. BH oder FA oder FB oder ...) Interner Festwert-Speicher: 3 = nein, 5 = ja Festwert-Speicher Typ: 0 = keiner/ROM, 3 = ROM, 7 = EPROM Gehäuse-Form: P = Plastik Dual Inline (DIP), N = Plastik Leaded Chip Carrier (PLCC) Temperatur-Bereich: leer = 0° bis 70°, T/L = -40° bis +85°, A/B = -40° bis +125° Namensgebung MCS51 Familie X X 8 X C 251 XX – X Taktfrequenz in MHz (zB. 16 = 16 MHz) Peripherie- und Speicher Ausstattung (z.B. BH oder FA oder FB oder ...) Interner Festwert-Speicher Typ: 0 = keiner, 3 = ROM, 7 = EPROM Gehäuse-Form: P = Plastik Dual Inline (DIP), N = Plastik Leaded Chip Carrier (PLCC) C = Keramik DIP Temperatur-Bereich: leer = 0° bis 70°, T = -40° bis +85° Namensgebung MCS251 Familie 35 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiele: TP87C251SB-16: 251-Familie, 16 MHz, internes EPROM, Plastik DIP, -40 ... + 85 °C TP83C251SB-16: 251-Familie, 16 MHz, internes ROM, Plastik DIP, -40 ... + 85 °C TP80C251SB-16: 251-Familie, 16 MHz, kein interner Festwertsp., Plastik DIP, -40 ... + 85 °C 36 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller PXA: ARM Version 5 RISC Prozessorkern Vertreter: • PXA210 (obsolet) • PXA250 (obsolet) • PXA26X (obsolet) • PXA255 (pinkompatibel zu PXA250) • PXA27X (270, 271, 272) • PXA29X 37 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: Atmel Mikrocontrollerfamilien: Familie Festwert- Schreiblese Zeit- Serielle AD-Wandler Takt speicher -speicher geber E/A (Anzahl x Bit) (MHz) (KBytes) (Bytes) (Anzahl) (Anzahl) Atmel 8 Bit AVR 8 1 - 256 128 - 8k 2 1-2 (1 - 16) x 10 16 - 20 MSC51 komp. 2 - 128 256 - 2k 2-4 0-3 (0-8) x (8-0) 40 - 60 Atmel 32 Bit AVR 32 - 64k 6 10 1 x 16 133 ARM 0 - 256 8K - 96K 6-9 4-6 8 x 10 33-190 38 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Die Mitglieder der AVR8 Familie: ATtiny1X Grundmodelle mit 1, 2, 4 oder 8 kBytes ROM. Je nach X 2X unterschiedliche Versionen, z.B. ATtiny11 mit 6 MHz, 4X ATtiny12 mit 8 MHz und ATtiny13 mit 20 MHz 8X Taktfrequenz. ATmega 8X Erweiterte Modelle mit 8 bis 256 kBytes ROM. Je nach X 16X unterschiedliche Varianten, z.B. ATmega128 mit 4 kBytes 32X RAM und ATmega1280 mit 8 kBytes RAM 64X 128X 256X AT90X Spezialversionen, z.B. AT90CAN128 mit CAN-Bus-Einheit oder AT90PWM1 mit Pulsweitenmodulator AT94X Enthält programmierbare Logik (FPGA) 39 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: Freescale Mikrocontrollerfamilien (ehem. Motorola): Familie Festwert- Schreiblese Zeit- Serielle AD-Wandler Takt speicher -speicher geber E/A (Anzahl x Bit) (MHz) (KBytes) (Bytes) (Anzahl) (Anzahl) Freescale 8 Bit RS08 1-2 63 1 - - 10 HC08 8 - 64 256 - 2K 2-8 0-4 (6-24) x (8-10) 4-8 HCS08 4 - 64 256 - 4K 0-8 0 -3 (0-16) x 10 8 - 20 Freescale 16 Bit S12 16- 512 2K - 32K 1 - 12 1-6 (8-24) x 10 16 -40 HC12 32 - 130 1K - 8K 8 2-6 8 x (8-10) 8 - 25 HC16 0-8 1K - 4K 4, TPU 1-2 8 x 10 16 - 25 Freescale 32 Bit MCore 0 - 256 8K - 32K 0-4 3 (0-8) x 10 16 - 33 I.MX(ARM) 256 - 1024 16K - 48K 16 1-4 (16-32) x 10 40 - 50 68k/Coldfire 0 - 256 0 - 32K 2-16,TPU 1 - 3, CP (0-16) x 10 16-200 MPC5XXX 0 - 1024 26K - 36K 7-70,TPU 5-9 (32-40) x 10 40-400 40 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Mitglieder 68k MC68302 Multi-Protokoll-Prozessor, für der 68k/ Kommunikationsaufgaben optimiert, autonomer Kommunikations-Prozessor Coldfire- (CP) Familie: MC68306 Economie-Prozessor, integrierter Controller für dynamischen Speicher MC68331 Für Steuerungsaufgaben optimierter Controller, umfangreiche Peripherie MC68332 Für Steuerungsaufgaben optimierter Controller, gegenüber dem 68331 verbesserter Prozessorkern und autonomer Zeitgeber Coprozessor (TPU) MC68336 Integrierter SRAM Controller MC68340 Integrierter DMA-Controller MC68360 Integrierter DMA- und Interrupt- Controller MC68376 CAN-Bus Interface MC68VZ328 (DragonBall VZ) Integrierter LCD Controller MC68SZ328 (DragonBall Super VZ) Erhöhte Geschwindigkeit, integrierte DA-Wandler 41 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Mitglieder der 68k/ Coldfire- ColdFire Familie MCF520 Hochleistungsmikrocontroller, flexible Speicherverwaltung, (fortg.): Ethernetunterstützung MCF525 Controller/Decoder für Audioplayer MCF532 Mensch-Maschine- Schnittstellenunterstützung, LCD, Ethernet, USB, Verschlüsselung MCF540 Höchste Verarbeitungsleistung (316 MIPS) MCF548 Für vernetzte Steuerungsaufgaben, CAN, Ethernet, USB, Verschlüsselung 42 Goethe-Universität Frankfurt am Main – Lehrstuhl für Eingebettete Systeme - Prof. Dr. U. Brinkschulte 2.1 Mikrocontroller Beispiel: NEC Mikrocontrollerfamilien: Familie Festwert- Schrei
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